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Luffa

(Katalog 2014, Seite 189)

Viele kennen ihn sicher, den Luffaschwamm. Aber: Wo kommt er eigentlich her? Richtig. Aus der Natur!

Wildformen kommen von Zentralasien bis nach Nordost-Australien vor und wachsen dort bis in eine Höhe von 1000m an Flussufern. Luffa, botanisch Luffa aegyptiaca gehört in die Familie der Kürbisgewächse, daher auch der häufig gebrauchte Name „Schwammkürbis“.
Sie wachsen schnell und bilden Ranken, vergleichbar mit den bekannten Salatgurken. Die Ranken können eine Länge von bis zu 15 m erreichen; von daher empfiehlt sich eine Kultur an einem Rankgerüst. Sie gedeihen am besten auf fruchtbaren, leicht sauren bis neutralen Böden in sonniger warmer Lage. In unseren Breiten empfiehlt sich eine Kultur im Gewächshaus oder Wintergarten.

In der westlichen Welt wird die Luffa hauptsächlich als Schwamm, aber auch als Sandalen-Sohlen oder für Polsterfüllungen verwendet. In Asien ist es vorrangig ein Gemüse. Dort findet sie aufgrund ihres hohen Vitamingehaltes als unreife Frucht Verwendung in der Küche, vergleichbar wie in Europa Zucchini. Bei kultivierten Luffa ist eine Fruchtlänge von 60-80cm keine Seltenheit. Während der Reife wird die innere Struktur immer gröber.

Wenn die Hülle sich schließlich gelb verfärbt, kann die Schale entfernt werden und der weiche Schwamm kommt zum Vorschein. Das Fruchtfleisch ist grobfaserig aufgebaut und enthält die Saatkörner.

Jetzt noch trocknen, in Scheiben schneiden und fertig! Einfacher kann man seinen Bade- und Peelingschwamm nicht herstellen. Oder vielleicht doch Sandalen? Probieren Sie es aus und seien Sie kreativ!

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