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Vermehrung

(Katalog 2013, Seite 71)

... oder: „Woher kommen eigentlich die ganzen kleinen Pflänzchen?“ „Und klappt das auch zuhause?“

Dazu kann ich immer nur wieder sagen: Probieren Sie`s aus! Das macht Spaß und ist gar nicht so schwer wie man immer denkt. Es gibt zwei Arten Pflanzen zu vermehren. Zum einen über die Aussaat (generative Vermehrung) und zum anderen über Stecklinge oder Teilung (vegetative Vermehrung).

Bei der Aussaat wird unterschieden zwischen Direktsaat im Beet oder Voranzucht in Saatschalen/Töpfen. Allgemein gilt: Saatgut mit soviel Erde bedecken wie es dick ist. Ausser zum Beispiel bei Lichtkeimern, aber diese sind eigentlich die Ausnahme. Es gibt auch spezielle Kaltkeimer (im Katalog mit „S!“ gekennzeichnet) oder Saatgut, das nur bei sehr warmen Temperaturen keimt. Wir vermerken solche Tipps auf unseren Saatguttütchen. Wenn man sich mal nicht ganz sicher ist wie man verfahren sollte, kann man das Saatgut aufteilen und verschiedene Arten ausprobieren. Zum Beispiel auch bei selbst geerntetem Saatgut. Bei einer Direktsaat muss man nach der Keimung meist nicht mehr viel machen, ausser eventuell ausdünnen. Bei einer Voranzucht sollte ab einer gewissen Größe der Sämlinge pikiert (vereinzelt) werden. Bei allen Aussaaten sollten dieselbigen immer gleichmäßig feucht, aber nicht nass gehalten werden.

Die Stecklingsvermehrung ist sehr vielfältig. Die häufigste ist die über Kopfstecklinge. Das heißt die Köpfe, also die Triebspitzen der Pflanze mit ca. 2-3 Blattpaaren ohne Blütenansatz werden als Steckling genommen. In ein Wasserglas stellen oder noch besser gleich in feuchte Anzuchterde stecken und unter eine durchsichtige Plastiktüte stellen. Die meisten Stecklinge sollten erstmal warm und halbschattig stehen. Es gibt auch Teil-, Blatt-, Wurzel- oder grundständige Stecklinge oder Wurzelteilung. Aber dies wäre jetzt zu viel Fachgesimpel, wenn man alles im einzelnen erklären würde. Oft zeigt eine Pflanze es meist selbst auf welche Art man sie vermehren kann. Man muss sie sich nur mal richtig anschauen. Einfach mal ausprobieren macht, wie gesagt sehr viel Spaß. Zu sehen wie neue kleine Pflänzchen entstehen und wachsen.

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