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Heilsame Balsampappel

(Katalog 2018, Seite 32)

Frühling

Balsampappel_Fruehling_DSC04028An den Spitzen entlang der Zweige bilden sich im Frühjahr die Knospen und verströmen einen angenehm weichen, lieblich süßen Geruch.

Sommer

Balsampappel_Sommer_DSC04276Jetzt haben sich aus den Knospen die ersten hellgrünen, rundlichen, langstieligen Blätter gebildet, die sich beim leisesten Windhauch bewegen und ebenso lieblich duften.

Herbst

Balsampappel_Herbst_DSCI0296Im Herbst ist sie einer der ersten Bäume, die ihre Farbe schnell von gelblich bis braun wechseln. Schön anzuhören ist, wenn die inzwischen hart gewordenen Blätter im Wind aneinander rascheln.

Winter

Balsampappel_Winter_DSC01327Jetzt steht sie da, das Laub liegt unten, die Schönheit ist für‘s Jahr verschwunden.

Die Balsampappel war eine der ersten Pflanzen, die ich vor ca. 20 Jahren bei Rühlemann‘s gekauft habe.

Mittlerweile hat der Baum eine stattliche Größe erreicht - sein schneller Wuchs ist beeindruckend: Die Balsampappel kann in einem Jahr bis zu vier Meter wachsen! Daher ist ihr Holz sehr weich und lässt sich gut schneiden und schnitzen, z.B. werden aus dem weichen Holz Streichhölzer, Zahnstocher, Papier und Pappe hergestellt.

Zu meiner Freude reckt sie sich in meinem Garten durch ihren geradlinigen Wuchs majestätisch in den Himmel.

Am interessantesten für mich sind aber ihre heilwirkenden Eigenschaften, die in der Pflanzenbeschreibung zahlreich aufgeführt sind.

Die Balsampappel gehört zu den Weidengewächsen und enthält den Wirkstoff Salicin, der auch in Aspirin enthalten ist.

Sehr beliebt ist heute immer noch die Salbe, welche unter anderem bei Beschwerden des gesamten Bewegungsapparates ihre Wirkung zeigt.

Herstellung einer Salbe

Im zeitigen Frühjahr 2017 erntete ich eine Handvoll der leicht klebrigen, grünbräunlichen Knospen, die einen mild balsamischen Duft haben. Als erstes werden sie ca. 15 Min. zusammen mit 150 ml Olivenöl in einem Simmertopf (alternativ: Deckelglas im Wasserbad) leicht geköchelt. Den Herd ausstellen und das Ganze so abkühlen lassen. Das Öl mitsamt den Knospen in einem Deckelglas ein bis zwei Wochen an einem warmen Ort stehen lassen, so dass die Knospen ihre Inhaltsstoffe restlos an das Öl abgeben können. Dann das Öl abfiltern, genau 100 ml des Öls im Simmertopf (Wasserbad) erhitzen, 10 g Bienenwachs hinzugeben und rühren, bis sich das Wachs auflöst. Diese Salbe sogleich in kleine Cremedöschen abfüllen, wo sie innerhalb kürzester Zeit fest wird. Bei kühler Aufbewahrung sollte sie mindestens 3 Monate haltbar sein. Beschriftung mit Datum nicht vergessen!

Tipp: Das überschüssige, nicht für die Salbe genutzte Balsampappelöl kann genauso gut pur auf die Haut aufgetragen werden!

pop01_Knospen_DSC02740_v21

Oelauszug_pop01_DSC03174_v22

Abseihen_DSC03318_v23

Bienenwachs_DSC04442_v24

Umfuellen_salbe_pop01_DSC04453_v25

fertige-Salbe_pop01_DSC04462_v26

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