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Süffelmonster oder Durstkünstler (Wasser)

(Katalog 2013, Seite 161)

... oder: "Wieviel Wasser braucht meine Pflanze?"

Im Garten sind Kräuter an dem für sie optimalen Standort ausgepflanzt so richtig pflegeleicht. Nach dem Pflanzen werden sie einmal gut angegossen. Bis sie angewachsen sind, brauchen sie die ersten Wochen - besonders, wenn es sehr sonnig bzw. windig ist - noch einen guten Schuß Wasser. Das war‘s!

In Töpfen oder anderen Pflanzgefäßen gehaltene Kräuter werden nach Bedarf gegossen. Ob die Pflanze Durstkünstler, Normalverbraucher oder Süffelmonster ist, zeigen die Tropfensymbole im Katalog an (siehe Zeichenerklärung).

Der Wasserbedarf variiert auch je nach Jahreszeit, Temperatur und Standort. Im Winter brauchen die Kräuter eher weniger davon - ausser natürlich wenn sie über der aufgedrehten Heizung oder im sonnigen Südfenster brüten.

Deshalb gibt es leider kein Pauschalrezept à la „Gießen 1 x die Woche“. Statt dessen ein kritischer Blick: Stehen die Blätter stramm oder schlaffen sie schon? Dann die Erde mit dem Zeigefinger testen: staubig, medium oder ziemlich nass? Und jetzt: die Gießkanne zücken - wenn nötig.

Für besonders Gründliche: der „Hebe-Test“ bei Kräutern in handlichen Töpfen: Topf (sehr) leicht = Pflanze (sehr) durstig oder Topf schwer = Pflanze ist noch gut versorgt.

Zum Schluß die Todsünde für fast alle Pflanzen: Staunässe! Wenn 10 Minuten nach dem Gießen noch Wasser im Untersetzer oder Übertopf steht, dieses bitte ausleeren! Ansonsten droht dem Kraut ein vorzeitiges Ende durch faulendes Wurzelwerk.

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