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        <name>Rühlemann&#039;s Kräuter und Duftpflanzen</name>
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    <updated>2026-05-17T07:42:39+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Herbstlicher Flammkuchen</title>
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                 (Katalog 2020, Seite 254) 
  Rezept als pdf-Datei öffnen  
 Cynthia und Stephan wollten verschiedene Kräuter auf Flammkuchen ausprobieren und haben, dank Andrè, einen tollen Tag in einem nahe gelegenen Backhaus verbracht. Ganz traditionell wurde der Backofen mit offenem Feuer über mehrere Stunden vorgeheizt, während der Teig für die Flammkuchen ruhen durfte und sämtliche Vorbereitungen zum Belegen schon abgeschlossen werden konnten. 
 &amp;nbsp; 
 Es gab einen knusprigen Flammkuchen mit Gorgonzola und Birnen, so wie einen kräftigen Flammkuchen mit Ziegencamembert und Feigen. Natürlich ist eine Backsession in einem Backhaus etwas Besonderes und so kam es, das auch viele Dorfbewohner ab und an einen neugierigen Blick hineinwarfen und das ein oder andere Stück Flammkuchen genüsslich verspeisen durften. 
 &amp;nbsp; 
 Der Grundteig (reicht für etwa ein Blech)ist schnell gemacht und besteht aus wenigen, einfachen Zutaten: 
 200 g Mehl, 100 ml Wasser, 2 EL Olivenöl und 1 TL Salz. 
 &amp;nbsp; 
 Für den Belag kamen für den Gorgonzola Flammkuchen noch 100 g Schmand, 100 g Gorgonzola, 1 Birne, 6 Walnüsse und verschiedene Kräuter hinzu. 
 &amp;nbsp; 
 In diesem Fall waren es der Rosmarin Arp, Zwerg-Thymian, Luftzwiebeln und der Altailauch. 
 Bei dem Flammkuchen mit Ziegencamembert ist die Zutatenliste fast identisch, der Gorgonzola wird durch den Camembert ersetzt und statt Birne gab es die Firoma Feigen. 
 Erst nach dem Backen wird der Flammkuchen leicht mit ein bis zwei Esslöffeln eigenem Honig von Stephan beträufelt – das gibt dem Ganzen noch das gewisse Etwas. Auch die Kräuter können nach dem Backvorgang über den frischen, noch heißen Flammkuchen gestreut werden, das Aroma ist dann viel intensiver. 
 &amp;nbsp; 
 Natürlich braucht man kein Backhaus um den Flammkuchen zu genießen, ein Backofen ist völlig ausreichend. Dieser wird auf 200 Grad Umluft vorgeheizt (am besten das Blech auf vorheizen lassen und dann belegen) und der Flammkuchen für ca. 12-15 Minuten auf der unteren Schiene backen lassen. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;  
 André und Cynthia 
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                            <updated>2020-05-13T13:25:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Pralinen mit Kräutern</title>
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                 (Katalog 2018, Seite 346) 
 Seit ich bei Rühlemann´s arbeite, überlege ich, ob und wie man wohl gefüllte Schokoladenpralinen mit besonderen Kräutern herstellen könnte. Doch mit welchen Kräuter sollte ich, bei diesem Riesenangebot, meinenersten Versuche starten? Von einer Kollegin bekam ich den Tipp, ich solle es doch mal mit &quot;Toronjil Morado&quot; (&quot;Purpur-Melisse&quot;) oder der &quot;Schmalblättrigen Damiana&quot; versuchen. 
 Beide Kräuter stammen aus Mexiko und sind in Deutschland wenig bekannt. Die Beschreibungen im Katalog fand ich für Pralinen passend und so konnte ich jetzt loslegen, experimentieren und probieren. 
 Zunächst galt es eine schöne Canache (Sahne-Creme-Füllung) mit den entsprechenden Kräutern herzustellen (siehe Rezept-Anleitung). Ist die Canache einmal ganz fertig gestellt, wird diese mit einem Proportionierer oder einem Spritzbeutel in Schokoladen-Hohlkörper, die man fertig kaufen kann, gefüllt. Anschließend werden sie noch mit Kuvertüre verschlossen und, wenn man möchte, mit temperierter Kuvertüre (30-32°C) überzogen und evtl. garniert. 
 Die selbstgemachten Pralinen mit Sahne-Cremefüllung werden am besten im Kühlschrank aufbewahrt. Da können sie auch ruhig eine Woche oder länger liegen bleiben, wenn sie nicht schon vorher vernascht werden.... 
  Damiana-Karamell-Praline    Damiana Canache Praline    Toronjil Canache Praline  
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            <title type="text">Erste Duftboten</title>
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                 (Katalog 2018, Seite 339) 
 „Still für sich, und doch für mich blüht das kleine Veilchen. Bringt mir Freud im Wintersleid für ein ganzes Weilchen.“  Rainer Maria Rilke 
 Zu den allerersten Duftboten im Jahr gehören die Duftveilchen. Wenn unsere Nasen im März plötzlich den zarten Duft der strahlend blauen Veilchenblüten einfangen, dann ist der Frühling nicht mehr weit. So erging es wohl auch Rilke als er sein Gedicht „Vom Glück“ (s.o.) schrieb. Diesen charakteristischen Duft auch geschmacklich einzufangen war mein Ziel. 
 Also landeten jede Menge der schönen Blüten in einer Marinade und einem Sirup. Auch als Deko sind sie wegen ihrer intensiven Farbe ein echter Hingucker. 
  Veilchen-Marinade an Salat mit Ziegenkäse   Veilchen-Thymian-Sirup  
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                            <updated>2018-01-01T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Tolle Rezepte mit unreifen Früchtchen</title>
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                 (Katalog 2018, Seite 320) 
 Inspiriert durch den großartigen Spielfilm &quot;Grüne Tomaten&quot; habe ich verschiedene Rezepte mit den unreifen Früchten der Wildtomate &quot;Small Egg&quot; getestet. Meine Kollegen mussten das Ergebnis zunächst kosten, ohne zu wissen um welche Frucht es sich handelt. Kaum einer hat es herausgefunden, aber über den Geschmack waren sich alle einig. Total lecker! Das Chutney ist mein absoluter Favorit und eine tolle Idee, um Früchte, die im Spätsommer nicht mehr reifen, trotzdem noch kulinarisch zu verarbeiten. Bitte aufgrund des Solanin-Gehaltes der Früchte nur in Maßen genießen. 
  Grüne-Tomaten-Marmelade    Eingelegte Grüne Tomaten    Grüne-Tomaten-Chutney  
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            <title type="text">Smoothies mit Wildkräutern</title>
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                 (Katalog 2018, Seite 291) 
 Unsere Reise geht weiter – gemeinsam mit Ihnen wollen wir heute die Welt der Smoothies durch heimische Wildkräuter erweitern und einen kurzen Blick auf die Eigenschaften einzelner Kräuter werfen. 
   Das Gänseblümchen - Heilpflanze des Jahres 2017   
 Vielseitig ist das kleine Blümchen. Ob als Liebesorakel, Haarschmuck oder neckisch im Rasen - das Gänseblümchen (Bellis perennis) hat viele verschiedene Aufgaben. Doch nicht nur in Liebesdingen hilft es weiter, sondern auch im Falle von Erkältungen, Durchfall und Hautausschlägen. Das Gänseblümchen wurde also nicht umsonst vom Naturheilverein (NHV) Theophrastus zur Heilpflanze des Jahres 2017 gewählt. Von dem Blümchen sind sowohl die Blätter als auch die Blüten essbar. Blühen tut es fast das ganze Jahr über - wer selbst sammeln möchte, der sollte das aber am besten im April und Mai tun. 
   Die Vogelmiere   
 Eine meiner (Martina) liebsten Pflanzen im Garten ist zugleich die, die im Garten am meisten bekämpft wird: die Vogelmiere (Stellaria Media). Kaum jemand weiß wie vielseitig diese Pflanze ist. Sie wurde schon vor der Jungsteinzeit von unseren Vorfahren genutzt als Heil- und Nahrungspflanze. Oder wussten Sie, dass ein Tee aus getrockneter Vogelmiere auch als Husten- und Bronchialtee wirksam sein soll? Ebenso kann sie in Pestos, Salaten, Kartoffelbrei, Suppen, Saucen und Marinaden verwendet werden. Zudem sind die sternförmigen Blüten und das frische grün sehr dekorativ – also hat auch das Auge was zum gucken und erfreuen. Sie wächst fast überall und sie übersteht auch die widrigsten Umstände – pflegeleicht, wuchsfreudig und lecker – was soll sie denn noch mehr können?! Ein echtes Allroundtalent und völlig unterschätzt. Ich hoffe sehr, dass sich das nach einem leckeren Smoothie schnell ändert. 
   Der Hirschhornwegerich   
 Schön sieht er aus, der Wegerich (Plantago cronopus) mit seinen langen schmalen Blättern und den Einkerbungen, die an ein Hirschgeweih oder auch Krähenfüße erinnern. In der Vergangenheit wurde der Wegerich als Gemüsepflanze genutzt. Noch heute wird er in Italien als Salatpflanze verwendet. Die Pflanze kann sowohl im Freiland als auch im Topf angebaut werden. Bei der Ernte können einzelne Blätter oder aber die ganze Rosette, knapp über dem Herz, abgeschnitten werden, damit sie neu austreibt. Die Ernte ist ganzjährig möglich. Durch die Pfahlwurzel ist er durchaus winterhart. 
   Der Löwenzahn   
 Hier kann man wirklich alles verwenden: die schönen fleischigen Blätter, die Knospen, die Blüten, die Wurzel... Und wie in der gleichnamigen Kinderserie schon im Vorspann zu sehen ist: er wächst wirklich überall, wenn man ihn lässt. Löwenzahn (Taraxacum officinale sativum) nützt Ihnen jedoch nicht nur um bestimmte Symptome zu vertreiben, sondern versorgt Sie als Lebensmittel auch ganz hervorragend mit einem Vielfachen an Vital- und Mineralstoffen, wenn Sie ihn als Salat essen - nämlich mit etwa vierzigmal so viel Vitamin A, mit neunmal so viel Vitamin C, viermal so viel Vitamin E, achtmal so viel Calcium, viermal so viel Magnesium, dreimal so viel Eisen und der doppelten Menge an Proteinen wieKopfsalat. Auch mit Kalium und vielen anderen Mineralstoffen, Spurenelementen und bioaktiven Pflanzenstoffen wie z.B. Bitterstoffen und Flavonoiden geizt der Löwenzahn nicht. Daher ist der Löwenzahn nicht nur ein phänomenales Heilmittel, sondern auch ein wunderbar nährendes und vorbeugend wirksames Kraut. 
   Die Gartenmelde   
 Früher wurde die Gartenmelde (Atriplex hortensis) als Spinatpflanze genutzt, bis sie vom uns heute bekannten Spinat abgelöst wurde. Sie ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen, wächst schnell, hat ein feineres Blatt und einen milderen Geschmack. Geerntet wird im Mai/Juni als Totalschnitt. Wenn Sie das untere Blattpaar stehen lassen, treibt sie ein zweites mal aus. Die Blüten sollten ständig entfernt werden, da die Blätter sonst fester und geschmacklos werden. Da die Blätter nur kurz lagerbar sind, sollten sie nach der Ernte möglichst kühl gelagert oder aber, wie Spinat, eingefroren werden. 
   Die Brennnessel   
 Traditionelle Anwendungsgebiete gibt es für die Brennnessel (Urtica dioica) viele. Wissenschaftlich erwiesen ist jedoch, dass die Brennnessel Arthrose, Arthritis, Prostatabeschwerden und Blasenprobleme lindern sowie entzündliche Darmerkrankungen positiv beeinflussen kann. In Form der sog. Brennnesseljauche ersetzt die Pflanze Kunstdünger und Pestizide. Die Brennnessel eignet sich außerdem hervorragend als Lebensmittel – nicht nur aufgrund ihrer Fülle an Vitalstoffen, sondern auch wegen ihres fantastischen Geschmacks. 
  Smoothie &quot;Grünes Dynamit&quot;   Smoothie &quot;Der Herr der Tomaten – SaMaTo&quot;   Smoothie &quot;Natürlich schön&quot;   Smoothie &quot;Sei schlau – starte Blau&quot;   Smoothie &quot;Taraxa Stellaria – Zaubertrank für den Stoffwechsel&quot;  
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            <title type="text">Rührei mal ganz anders</title>
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                 (Katalog 2018, Seite 165) 
 Wer kennt ihn nicht, den Klassiker ‚Rührei mit Schnittlauch‘? Auf Brot eine schnell zubereitete, leckere warme Mahlzeit! Hier gibt es Ideen von Tobias Breuckmann... 
   Das Grundrezept   
 - Eier je nach Geschmack mit etwas Milch oder Crème fraîche verquirlen - Kräuter fein schneiden und unter die verquirlten Eier mischen - mit etwas Fett kurz in der Pfanne stocken lassen 
   Die Varianten   
  La Mo Long, frische Zwiebelringe auf das gebratene Rührei legen 
  Schwarzwälder Schinken, frische Gartenkresse, fein geschnitten, über das  fertige Rührei streuen (nicht erhitzen!) 
  Türkische Minze, Kardamom, Honigmelonensalbei, Zitronenthymian grün 
  Die Krönung war der Rührei-Burger - und weil unser Verkaufsteam beim Naschen oft zu kurz kommt, zog Silke diesmal das große Los, äh, den großen Burger ... Mjam!  
  Der Rührei-Burger  
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            <title type="text">Majoran oder Oregano? - Ein Geschmacksvergleich</title>
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                 (Katalog 2018, Seite 201) 
 Zufällig stieß ich auf ein leckeres Rezept für Quiche-Plätzchen - nun blieb die Frage: 
 „Welches Kraut passt dazu, eher Majoran oder eher Oregano?“ Also machte ich den Vergleichstest! 
   Das Rezept:   
 200ml Wasser mit 60g Butter in einem Topf erhitzen. 120g Haferflocken mit 3 Eiern dazugeben. Solange unter Rühren erhitzen, bis sich der Teig vom Topfrand löst. Vom Herd nehmen. 
 100g kleine Schinkenwürfel, 250g pürierte Pellkartoffeln und eine Handvoll klein geschnittenen, frischen Italienischen Majoran bzw. Griechischen Oregano ‚Hot and Spicy‘ zum Teig geben. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und den Teig ca. eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Aus dem Teig kleine Kugeln formen, flach drücken und auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen. Die Plätzchen mit geriebenem Käse bestreuen und ca. 10-15 min backen. 
   Das Ergebnis:   
 Bei allen Testschmeckern kamen die Plätzchen mit Oregano am besten an!!! 
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            <title type="text">Ungewöhnliche Teepflanzen</title>
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                 (Katalog 2018, Seite 131) 
 Wenn wir an Kräutertee denken, fallen uns als erstes Minze, Melisse, Salbei und Thymian mit ihrer wohltuenden Wirkung ein. Gleich gefolgt von äußerst wohl schmeckenden Sorten wie der Zitronenverbene oder dem Griechischen Bergtee. 
 Aber haben Sie sich schon einmal Tagetes, Geranien, Bergenien, Chrysanthemen oder Gras aufgebrüht? 
 Klingt nicht lecker? Anja und ich wollten’s wissen und trafen uns zu einem Tee-Experiment der besonderen Art. 
 Zunächst probierten wir uns durch die vielen verschiedenen Sorten von Duftgeranien, die auch als Teepflanzen gekennzeichnet sind. Unsere Favoriten: Duftgeranie ‚Lemon Fancy‘, gleich gefolgt von der Duftgeranie ‚Prince Rupert‘. Beide zaubern einen unerwartet leckeren fruchtig-zitronigen Geschmack in die Tasse. Andere Sorten wie z.B. die Duftgeranien ‚Rober’s Lemon Rose‘ und ‚Bourbon‘ sind vermutlich eher für’s Aromatisieren von Tee geeignet. 
 Danach schlürften wir uns durch die Gewürztagetes-Sorten. Bei Yauthli dominierte ein klarer Aniston; die Strauch-Tagetes fanden wir auch sehr lecker, weil sie einen intensiv fruchtigen Tee hervorbringt. Klarer Favorit war aber ganz eindeutig die Lakritztagetes! 
 Dann wurde es richtig schräg, denn nun brühten wir uns Gras auf! Natürlich keins von der Wiese nebenan, sondern Zitronengras und Palmarosa, welches einen feinen Rosenduft verströmt. Hier besticht das Zitronengras durch seinen klaren Zitrusgeschmack, aber auch das Palmarosagras würden wir als einen feinen Sommertee in unsere privaten Teesammlungen aufnehmen. 
 Der Sibirische Tee, eine Pflanze aus der Familie der Bergenien, ließ noch etwas auf sich warten. Denn „es sind die schwarzen, schon abgestorbenen Blätter, die man nach einem langen Winter unter dem Schnee an der Pflanze findet, aus denen der leckere, berühmte Altai-Tee bereitet wird.“ Falls Sie also nach dem nächsten Winter alte Blätter an der Pflanze finden: statt auf den Kompost fix in die Teekanne werfen! 
 Chinesischer Teejasmin ist lecker und schon lange bekannt. Der aromatische Blütengeschmack der Chinesischen Tee-Chrysantheme interessierte uns auch sehr – allerdings mussten wir uns da noch ein wenig gedulden, denn erst wenn die Tage kürzer werden, öffnet diese Chrysantheme ihre großen weißen Blüten, aus denen der Tee gemacht wird. 
 Macht aber nix, denn wie heißt es so schön? Abwarten und Tee trinken ... 
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            <title type="text">Suppenküche mit Elvira</title>
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                 (Katalog 2018, Seite 59) 
 Unsere Kollegin Elvira ist ein großer Fan von Suppen und Eintöpfen. Dabei sind kleine Kochtöpfe nicht so ihr Ding, und so springen immer gute Portionen zum Probieren für uns heraus. Fragt man sie nach dem genauen Rezept, bekommt man meist die Antwort: „Naja, so genau weiß ich das auch nicht, ich mach das halt so „Pi mal Daumen“ (und das macht sie wirklich gut!).  Unter bekannte Rezepte mischt sie immer mal andere Kräuter, was die ganze Sache noch spannender macht! Die folgenden Rezepte sind deswegen eher als Inspiration und Anregung zu verstehen. Kochen Sie sich einfach Ihr eigenes Süppchen! 
  Tomatensuppe    Kartoffel-Kräutersuppe    Vegane Spinatsuppe    Kalte Suppe für heiße Tage  
 Tipp: Für einen milden Curry-Geschmack ein paar Zweige Currykraut ein paar Minuten mitkochen und dann wieder herausnehmen. 
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            <title type="text">Regenbogenforellen in Sauerampfer gegart</title>
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                 (Katalog 2017, Seite 25) 
 Daniel hat mir mal erzählt, dass ganz ganz ganz früher die Leute keine Zitronen kannten. Sie haben damals wegen der Säure im Sauerampfer ihren Fisch darin gegart. Jetzt hab ich es probiert! 
  Regenbogenforellen in Sauerampfer gegart  
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            <title type="text">Ein Hoch auf die Brennnessel</title>
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                <![CDATA[
                 (Katalog 2017, Seite 61) 
 Ja, es stimmt. Seit 2013 führen wir die Große Brennnessel als Pflanze in unserem Sortiment. „Die kann man doch an jeder Ecke ausgraben!“ ist oft der erste Kommentar, Sekunden später gefolgt von „Wer will die schon im Garten haben ...?“ 
 Zwei Reaktionen, die immer wieder mit Vehemenz auftreten und mich nachdenklich gestimmt haben - da ich selbst doch ein großer Fan dieses Krauts bin! 
 Wie aber konnte eine so nützliche Heilpflanze so in Ungnade geraten? Liegt es an den kleinen gemeinen Brennhaaren, an den unangenehmen Erinnerungen von Stürzen in Brennnesselhorste? An der allgemeinen Verfügbarkeit „was an jeder Ecke umsonst wächst, kann nix wert sein“? Oder an der enormen Wuchs- und Ausbreitungsfreude der Pflanze, welche einem Kraut sofort den Stempel des UN-Krauts aufdrückt, das auf jeden Fall im Garten bekämpft werden muss? 
 Ihre Rennaissance feiert die Geschmähte heutzutage in Grünen Smoothies, im Frühjahr eine der besten Zutaten für einen frischen Vitaminkick nach der langen Winterpause. Brennnesseltee ist längst in den Regalen der Supermärkte angekommen. In einer Mischung mit grünem Tee sogar als ‚Detox‘-Variante angepriesen. In entschlackenden Frühjahrssuppen ist sie schon seit Urzeiten eine wichtige Zutat und meine Urgroßmutter, die um den hohen Vitamingehalt dieser Pflanze wusste, mischte sie großzügig unter den Spinat. 
 Eine noch recht unbekannte Variante aus dem Bereich der ‚Wildnis-Küche‘ sind Brennnessel-Chips. Kinder, die diese einmal selbst über dem Lagerfeuer gebruzzelt und anschließend genascht haben, werden das so schnell nicht vergessen. 
 
 Brennnesselblätter für ca. 3-5 Sekunden in heißem Fett frittieren. 
 Etwas abtrocknen lassen, ... 
 ... nach Geschmack würzen, z.B. mit Salz und Paprika ... 
 ... und dann genüsslich auf der Zunge zergehen lassen! Lecker! 
 
   Ein Snack mit einem Hauch von Abenteuer!   
  Brennnessel-Chips  
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                            <updated>2017-01-01T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Schön scharf! Kreative Küche mit Chili</title>
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                <![CDATA[
                 (Katalog 2017, Seite 61) 
   Wissenswertes   
 Chilis schmecken nicht nur gut, sondern sie sind auch als Pflanzen äußerst dekorativ. Wenn die Früchte sich zur Hauptreifezeit in den verschiedensten, leuchtenden Farben zeigen sind sie auch ein echter Augenschmaus. In Ländern wie Indien und Mexiko, schwören die Einheimischen auf den Schärfe-Kick von Chili. Weshalb auch wir Europäer öfter zur scharfen Schote greifen sollten, zeigen diverse Studien zu den vielen gesundheitsfördernden Eigenschaften von Chili. Sie sollen immunstärkend, Appetit zügelnd, entzündungshemmend und anti-oxidativ wirken – das Capsaicin (der Scharfmacher) wirkt sich positiv auf Gefäße und Blut aus. Fettreiche Nahrung beispielsweise kann dadurch besser verdaut werden. In der Kosmetik und Medizin wird Capsaicin schon länger verwendet. Hier wird es für Peelingprodukte und zur Schmerzbehandlung eingesetzt. 
   In der Küche   
 Die Meinungen über scharfes Essen gehen oft sehr weit auseinander: Manche halten es für ungesund, andere schreiben der Gewohnheit, regelmäßig scharf zu essen, ihr Wohlbefinden zu. Während manche Menschen scharf essen, um die Verdauung anzukurbeln, gibt es Leute, die von einer Mahlzeit mit scharfen Gewürzen Sodbrennen oder Magenprobleme bekommen. Scharfe Gewürze haben in der Tat Vorteile – allerdings sollte man es auch nicht übertreiben. 
 Capsaicin heißt der Wirkstoff, der neben anderen Capsaicinoiden für den scharfen Geschmack in Chili und Paprika verantwortlich ist. Er ist zwar geschmacklos, reizt jedoch die Nervenenden, die normalerweise Wärmeimpulse wahrnehmen. Dies empfinden wir als brennende Schärfe. Genaugenommen empfängt unser Gehirn ein Schmerzsignal, wenn wir scharf essen. Folglich werden Endorphine ausgeschüttet. Chili und andere scharfe Gewürze werden deshalb manchmal sogar als eine Art von Naturdroge bezeichnet, denn die Glückshormone können eine entspannende Wirkung auf den Körper haben. 
 Isst man eine besonders feurige Portion Chili, dann wird einem bereits nach wenigen Löffeln heiß und die Schweißperlen stehen auf der Stirn. Das kommt daher, dass scharfes Essen die Wärmerezeptoren aktiviert. Dadurch wird die Durchblutung des Gewebes angekurbelt, die Poren öffnen sich, wir schwitzen – man vermutet darin den Grund für die oft scharf gewürzte Küche in vielen heißen Ländern, denn scharfes Essen senkt somit die Körpertemperatur. 
 Bei Chili in der Küche ist immer ein wenig Vorsicht geboten – lieber später unter ständigem Rühren etwas nachwürzen als die neuste Küchenkreation in den Kompost zu geben, weil es einfach zu scharf geworden ist. 
 Chili lässt sich unendlich vielfältig einsetzen. Gerade die Kombination von süß und scharf regt die Geschmacksnerven an – eine wahre Gaumenfreude – wenn man es mit der Schärfe nicht übertreibt. Die frischen Chilis sollten am besten mit Handschuhen verarbeitet werden. Der Kontakt mit den Schleimhäuten an Mund, Nase, Augen und anderen sollte vermieden werden. Auch ein scharfes Messer ist von Vorteil, denn ansonsten werden die Chili-Beeren eher zerquetscht als geschnitten. 
 Man kann Chili zur Haltbarmachung auch in Öl einlegen oder trocknen. Beim Einlegen in Öl kann die Schote auch ganz hineingegeben werden, beim Trocknen bietet es sich an, sie vorher zu zerkleinern und Kerne und Inhalt zu entfernen. 
  Schoko-Chili-Kuchen    Pikantes Apfelkompott    Orangen-Chili-Wasser    Herzhaftes Schoko-Chili - Süß und Scharf  
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            <title type="text">Fisch und Kraut</title>
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                <![CDATA[
                 (Katalog 2017, Seite 101) 
 Die Sonne im Gesicht, Sand unter den Füßen, Meeresrauschen im Ohr ... und dann in ein knuspriges Fischbrötchen beißen, hmmmm! An der Küste sind sie Kult, für mich bedeuten sie Erholung pur. Fischbrötchen - ich liebe sie! 
 Jedes Jahr findet der Weltfischbrötchentag (ja, den gibt’s wirklich!) entlang der schleswig-holsteinischen Ostseeküste statt. Hauptsache Fisch und gute Unterhaltung heißt die Devise. Außerdem werden so nebenbei jedes Jahr neue leckere Fischbrötchen vorgestellt. 
 Anlass für mich, mir mein ganz persönliches Fischbrötchen zu kreieren. Statt Remoulade nur Fisch &amp;amp; Kraut, statt üblichem Dill oder Petersilie knackigen Meerfenchel, von Daniel in seinem Buch Weltkräuterküche ausführlich beschrieben. Das passt! 
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            <title type="text">Veganer Obazda</title>
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                 (Katalog 2017, Seite 176) 
 Mein allerliebster Stinker, 
 fast niemand spricht hier nett über Dich. „Uäh, geh‘ weg damit... La Mo Long – mir wird schlecht... das müffelt wie die Socken von Brigittes Bruder...“. Solche Schmährufe hörst Du öfter von meinen Kollegen. 
 Da musste ich einfach etwas zu Deiner Ehrenrettung unternehmen. Lange grübelte ich hin und her. Bei den Vorbereitungen zu einer Schnupperstunde mit dem Thema „Brotaufstriche“ hatte ich dann die Eingebung. Erdnußbutter – endlich ein ebenbürtiger Partner für Dich: 
  Veganer Obazda  
 Mit diesem Rezept habe ich schon ein paar von Deinen Hardcore-Ablehnern auf Deine Seite gezogen, lieber Stinkie. Mir fällt bestimmt noch viel mehr ein um den Rest von Dir zu überzeugen. Dann hörst Du wieder von mir... 
 Dufte Grüße 
 P.S. Die beste La Mo Long-Stinkeschutzausrüstung: eine Wäscheklammer auf die Nase klemmen! 
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            <title type="text">Pfefferminze trifft Süßspeise</title>
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                <![CDATA[
                 (Katalog 2017, Seite 208) 
 Da ich in Bremen aufgewachsen bin, hatte ich schon als Kind einen guten Kontakt zur Pfefferminze. ‚Bremer Kluten‘ und ‚Bremer Babbeler‘ sind leckere Süßigkeiten, die u.a. Pfefferminze enthalten. Beide stehen ganz oben auf meiner Rezepte-to-do-Liste. Aber ich habe mich zunächst mal für die Klassiker Tiramisu, Crème brûlée und Mousse au chocolat entschieden. 
 Rühlemann‘s kultiviert eine Vielzahl von Minzesorten, also habe ich mich auf die Suche begeben, die Beste für meine Desserts zu finden. Ich habe Blätter gerieben und solange geschnüffelt, bis ich mich für die Multimenthaminze entschieden habe. 
 Für mich hat diese Minze ein richtig tolles intensives Aroma, das sich wunderbar mit den Süßspeisen ergänzt. Aber wie alles im Leben ist das natürlich reine Geschmackssache. 
  Mousse au chocolat    Tiramisu    Crème brûlée  
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            <title type="text">Auf den Kürbis, fertig, los!</title>
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                <![CDATA[
                 (Katalog 2017, Seite 265) 
 Ende August gab’s wie jedes Jahr große Kürbisernte auf unserem reichhaltig gefüllten Komposthaufen. Schon seit Tagen leuchteten die Hokkaidos orange und lecker aus ihren Verstecken – jetzt waren sie reif. 
 „Hier unten! … Da drüben! … Ganz oben sind noch welche! Und … hepp! Hier ist noch einer!“ 
 Kopfüber tauchten Bea und Birgit immer wieder ab ins Feld – bis die Schubkarre wirklich voll war. 
 Dann ging’s nahtlos über zum Kochen im Duett – zwei verschiedene Kürbissuppen wollten kreiert werden. 
 Das Ergebnis: Seeeeeehr lecker! 
  Birgits Kürbissuppe „Hot &amp;amp; Spicy“    Kürbissuppe Á la Mama Bea  
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            <title type="text">Green Smoothies - Lecker und gesund!</title>
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                <![CDATA[
                 (Katalog 2017, Seite 296) 
   Was gehört eigentlich in einen Green Smoothie?   
 Idealerweise besteht ein Smoothie aus 50% reifen Früchten, 50% frischem Grün und Wasser je nach Geschmack. Anfangs kann der Frucht- / Grünanteil auch 60:40 betragen, um sich erst mal an den neuen grünen Geschmack zu gewöhnen. Der gleiche Anteil (50%) von Früchten und Blattgrün bezieht sich hierbei auf das Volumen und nicht auf das Gewicht. 
   Warum grüne Blattgemüse?   
 
 Hoher Mikronährstoffgehalt 
 Urquelle der sekundären Pflanzenstoffe 
 Viele Ballaststoffe 
 Machen basisch 
 Reich an Chlorophyll 
 
   Green Smoothies - Wer hat‘s erfunden?   
 ...na ja.. wir waren es auf jeden Fall nicht! Als Entdeckerin der Green Smoothies gilt Victoria Boutenko. Durch Krankheitsfälle in ihrer Familie begann sie sich mit verschiedenen Ernährungsweisen auseinanderzusetzen. Durch Beobachtungen hat sie festgestellt, dass Naturvölker und Menschenaffen ihre Nahrung gründlich zerkauen. Der Großteil dieser Nahrung besteht aus grünen Kräutern, Blättern und reifen Früchten. Victoria zog für sich und ihre Familie die entsprechenden Schlüsse: Es sollten zukünftig mehr grüne Blattgemüsearten, Kräuter und Wildpflanzen auf dem Speiseplan stehen! Schwierigkeiten ergaben sich, da die Familie nicht so gerne rohes, grünes Blattgemüse mochte. Außerdem fiel es ihnen schwer, diese so ausführlich zu kauen, wie es nötig gewesen wäre. Aus dieser Zwickmühle heraus entstand der Green Smoothie. 
   Warum muss ich das mixen?   
 Ha! Müssen wir gar nicht! Natürlich kann man auch weiterhin grüne Blattgemüse in Form von Salaten zu sich nehmen. AUFGEPASST! Wenn man wirklich von den vielen, gesunden Inhaltsstoffen profitieren möchte, sollte man diese Salate o.ä. auch ausgiebig kauen. Doch wer kaut schon einen Bissen wirklich 30 mal? Kaum jemand. So bleiben viele gute Sachen „verschlossen“ im Blattgrün und wir bekommen unter Umständen noch unangenehmes Bauchgrummeln. 
   Brauche ich einen Super-Duper-Mega-Mixer?   
 Jein. Um einen wirklich cremigen, bekömmlichen Smoothie herzustellen wird man früher oder später um die Anschaffung eines guten Mixers mit hoher Drehzahl (min. 20.000 Umdrehungen/pm) nicht herum kommen. Das Geld ist gut investiert und verteilt sich idealerweise auf viele grüne und leckere Jahre. 
  Grüner Herbstzauber    Prinzessin Löwenzähnchen    Gesellerie    Giersch statt Hirsch    Die wilde Birne im Kräuterpool  
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            <title type="text">Sternblumensnack</title>
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                 (Katalog 2017, Seite 310)  Rezept als pdf-Datei öffnen  
 Ende April wünschte ich mir als Pausensnack ein Brot mit leckerer Avocadocreme, als würzende Zutat fehlte mir nur noch etwas Knoblauch ... 
 Da nickten sie mir aus der Entfernung auch schon freundlich zu, die hübschen Blüten der Sternblume, die nicht nur nach Knoblauch duften sondern auch genauso schmecken. 
 Schwupps, ein wenig Kraut derselben geschnitten, dazu ein paar Blüten als Deko und nach wenigen Minuten konnte ich in mein leckeres Brot beißen! 
 Die übrigen Zutaten bestanden aus dem Fruchtfleisch von Avocado und etwas Zitronensaft. Alles fein pürieren und bei Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig! 
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            <title type="text">Weissdornlikör</title>
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                 (Katalog 2017, Seite 342)  Rezept als pdf-Datei öffnen  
 Manche Ideen kommen einem während eines Spazierganges. So auch diese. Angeregt durch den Anblick der Weissdornfrüchte, die sich leuchtend rot in meinen Blick schoben. „Nimm sie“, sagte eine Stimme kurz in mir. Ich beschloss dieser Stimme zu vertrauen. Weissdorn ist eine herzstärkende Pflanze und ich hatte bereits seit September das Gefühl, dass mein Herz eine Stärkung gebrauchen könnte. Ich pflückte mir also reichlich. Zum Glück. Denn kaum zu Hause mit der Zubereitung begonnen, musste ich erkennen, dass auch noch jemand anderes Gefallen an den Früchten gefunden hatte – die Maden einer Bohrfliege. Viele meiner Früchte sahen äußerlich noch sehr gut aus. 
 Der Schock kam beim Andrücken. Nicht nur, dass sich in vielen Früchten eine schöne fette Made zeigte, nein, in etlichen hatte diese bereits das Fruchtfleisch aufgefressen und eine unansehnliche Pampe übrig gelassen. Ich sah mich gezwungen etwa die Hälfte wegzuwerfen. So suchte ich nach einer Partnerfrucht zu meinem Weissdorn. Mein Blick fiel auf einen Granatapfel in meiner Küche. Kurzerhand schälte ich diesen in einer Schüssel mit Wasser. Das verhindert, dass die Küche sich rot färbt und ich alles, was ich nicht brauche, oben im Wasser abfischen kann. So hatte ich nun eine Schale mit Weissdornfrüchten und eine mit Granatapfelkernen. Ich schüttete beides zusammen in ein Glas, tat noch rund 200g Birkenzucker dazu und übergoss das ganze mit 40%igem Wodka, so dass alles gut bedeckt war. 
 Herzgespann passt gut dazu, dachte ich mir, und etwas Zitronenmelissenblätter könnten auch nicht schaden. Also wanderten noch zehn grob zerpflückte Blätter Zitronenmelisse und drei ebensolcher Herzgespannblätter in den Trank und zur Abrundung noch ein Stange Zimt. Gut verschlossen landete er auf meiner Fensterbank. Jeden Tag wurde etwas geschüttelt. 
 Doch plötzlich roch das ganze merkwürdig. „Es riecht nach leichter Gärung“, meinte Daniel. Gärung, ach du Schreck! War es zu viel Granatapfel? War das Ganze zu wässrig geworden? Was nun. Ich entschloss mich, den Weg zu gehen, der Gärung am schnellsten stoppen kann. Ich fuhr zur Apotheke und kaufte mir 100ml 70%igen Alkohol, den ich meinem Ansatz zukommen ließ. Es klappte. Der Ansatz wurde gerettet und mit ihm mein Traum von einem herzstärkenden Mittel. 
 Weissdorn stärkt Herz und Kreislauf, ebenso wie Herzgespann. Zitronenmelisse wirkt nervenstärkend und Granatapfelkerne mindern den oxidativen Stress im Blut. Zimt reguliert u.a. den Blutzuckerspiegel und steigert die Konzentration. Birkenzucker hat weit aus weniger Kalorien wie Zucker. Aus meiner Sicht eine sehr gute Kombination. 
 Eine Schale mit Weissdornfrüchten und eine mit Granatapfelkernen zusammen in ein Glas schütten, rund 200g Birkenzucker dazu geben und das ganze mit 40%igem Wodka übergießen, so dass alles gut bedeckt ist. Zehn grob zerpflückte Blätter Zitronenmelisse, drei ebensolche Herzgespannblätter und zur Abrundung noch eine Stange Zimt in den Trank geben. Gut verschlossen auf die Fensterbank stellen. Jeden Tag etwas schütteln. 
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            <title type="text">Aufstriche mit Kräutern selbst kreieren</title>
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                 (Katalog 2016, Seite 28) 
 Die Welt der Kräuter kann bei den verschiedensten Brotaufstrichen faszinieren. Ob herzhaft mit Gao-Ben, La-Mo-Long, Thymian, Bohnenkraut und anderen, eher kräftigen Geschmacksrichtungen oder auch für die Naschkatzen mit Toronjil Morado, Schokominze oder Stevia: es gibt viel zu entdecken und zu kombinieren - gefragt sind kulinarische Offenheit und Kreativität. 
 Aufstriche sind mit wenigen Zutaten oft schnell selbstgemacht (wenn man weiß wie es geht) und meist wesentlich günstiger als die gekauften Varianten aus dem Supermarkt. Dazu noch die eigenen Kräuter aus dem heimischen Garten oder dem Küchenfenster - ein Gedicht! 
 Auf der Basis von Butter, Margarine, Quark, Frischkäse, Tofu, Gemüse, Hülsenfrüchten, Getreide, diversen Nüssen, Kernen und Trockenfrüchten lassen sich unzählige leckere Aufstriche zaubern. Für die Zubereitung reichen oft Messer, Gabel und/oder Löffel völlig aus. Andere gelingen ganz einfach und schnell mit Pürierstab, Mixer oder Küchenmaschine. 
   Schnelle Aufstriche aus Resten   
 Auch aus Resten vom Frühstück oder Mittagessen kann man schnell mal einen Aufstrich zaubern - vor allen Dingen, wenn man frische oder getrocknete Kräuter zu Hause hat: 
 
 Eine Miniportion Chili ist noch da und einfrieren lohnt sich nicht? Ganz einfach mit frischen Kräutern mixen oder pürieren und als Aufstrich geniessen! 
 Der Camembert oder Brie ist schon überreif? Mit ein bisschen Frischkäse und/oder Öl und vielen Kräutern (Basilikum ist hier besonders lecker!) entsteht ein nordisch frischer Obatzter. 
 Keiner mag mehr die kalten Frühstückseier? Mit ein wenig Majonäse und/oder Frischkäse, ein paar Zweigen Bohnenkraut, Thymian oder oder oder entsteht der leckere Eiersalat für das Abendbrot. 
 Ein schneller Aufstrich ohne Kochen für ganz Faule? Einfach eine Dose Kidneybohnen o.ä. gut abspülen und abtropfen lassen und dann mit seinen Lieblingskräutern schnell zu einem Mus verarbeiten. 
 2 Kartoffeln vom Mittag übergeblieben - viel zu wenig für Bratkartoffeln... : zerstampfen und mit frischen Kräutern, einem Klecks Hüttenkäse o.ä. zu einem superleckeren Brotbelag verarbeiten! 
 Reste vom Pesto mit Frischkäse oder Tofu gestreckt ergibt auch immer einen leckeren Aufstrich. 
 
   Tipps für den Küchenzauber zuhause   
 Die folgenden Rezepte sind nur als Grundgerüst zum Experimentieren gedacht. Mit einer Prise Phantasie und dem eigenen Geschmack baut sich jeder selbst sein kulinarisches Haus! 
 
 Kinder ziehen oft das etwas geschmacksneutralere Rapsöl dem Olivenöl vor. 
 Mit etwas mehr oder weniger Öl lässt sich die Streichfähigkeit bis zur gewünschten Konsistenz bringen. 
 Hochwertige Zutaten, wie z.B. gute Öle, Bio-Produkte erhöhen das Geschmackserlebnis. 
 Frische, nicht eingekochte Brotaufstriche halten sich, gut verschlossen, im Kühlschrank etwa 4 Tage. 
 Besonders wenn man sich von Wurstwaren &amp;amp; Co. entwöhnen will: 
 Räuchertofu, goldbraun gedünstete Zwiebelwürfel, kräftig gebratene Champignons und auch Grünkern geben Brotaufstrichen eine sehr nette herzhafte Note. 
 
  Fenchel-Blütenbutter    Basilikum-Tomatenbutter    Exotischer Linsenaufstrich    Teufelsbohnen    Chinesischer Bohnentraum    Dattel-Mandel-Mus  
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            <title type="text">Neues vom Allround-Genie Basilikum</title>
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                 (Katalog 2016, Seite 40/41) 
 Wie vielseitig Basilikum als Gewürz verwendet werden kann, zeigten Eva und Anja in ihren Schnupperstunden im August 2015. Senf und Kräuterbutter mit Basilikum waren in diesem Jahr die Leckereien, die zusammen mit den Besuchern kreiert wurden. Zunächst aber wurde das fachgerechte Schneiden geübt. Denn dies ist die Voraussetzung dafür, dass die Pflanzen sich auch nach der Ernte gut - oder sogar noch besser - weiterentwickeln.   „Was für ein Tag! Ein rundum gelungener Samstagnachmittag! Wir bedanken uns ganz herzlich bei den netten Besuchern für das große Interesse und die gute Laune, was eine sehr angenehme Atmosphäre schaffte. 
 Auch die Begeisterung und das Engagement in der Küche hat uns sehr gefallen. Konzentriert wurde geschnitten, vermengt und dekoriert.   Es wäre kaum aufgefallen, wenn wir die Küche ganz unseren Gästen überlassen hätten, wir wurden fast nicht gebraucht... 
 ...aber nur fast, denn es wurde auch viel gelernt: Wie kann ich Basilikum überwintern? Kann man die Blüten mitessen? Eine große Freude für uns. Gerne wieder!“ 
  Evas Basilikumsenf „Wilde Schärfe“    Anjas Basilikum-Knoblauch-Butter  
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            <title type="text">Flüssiges Gold - Kräuterlikör &amp; Sirup</title>
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                 (Katalog 2016, Seite 86) 
 Bei der Herstellung von Likör und Sirup geht es darum, Geschmacks- und Wirkstoffe aus der Pflanze zu gewinnen und zu konservieren. Hierzu können wir auf alle Teile der Pflanze zurückgreifen: Wurzel, Blätter, Blüten, Früchte, Samen. 
 Besonders gut eignen sich Pflanzen mit intensivem Geschmack oder Geruch, zum Beispiel Kräuter oder Obst. Durch die Haltbarmachung sind die Inhaltsstoffe dann das ganze Jahr über verfügbar. 
 Am besten verwenden Sie das frische, grüne Kraut, sachgerecht getrocknete Kräuter eignen sich aber auch. Alle Pflanzenteile sollten sauber, ungespritzt und frei von Schädlingen sein. Obst sollte vollreif, aber nicht faul sein, Blüten gerade aufgeblüht. 
 Für ein gutes Aroma erntet man am besten morgens, nachdem der Tau abgetrocknet ist. Bei der Auswahl der Pflanzen sind der Fantasie im Prinzip keine Grenzen gesetzt. Schauen Sie, was in Ihrem Garten wächst oder was Sie ansonsten anspricht. Verwenden Sie nur Pflanzen, die sie sicher bestimmen können. 
 Der Standort für den Ansatz sollte bei Kräuterlikör sonnig und warm sein, z.B. auf der Fensterbank, bei Obstlikör dunkel und kühl. Für die Haltbarkeit gilt: Je höher der Alkoholgehalt, desto länger ist der Likör haltbar. Je höher der Zuckergehalt, desto länger ist der Sirup haltbar. 
   Kleine Einkaufsliste  - Sie brauchen für die Herstellung:  
 
 Ein größeres Ansatzgefäß aus Ton oder ein Glas mit breiter Öffnung 
 Einen Trichter 
 Einen Topf, um den Sirup zu kochen 
 Ein Abseituch 
 Kleinere Flaschen zum Abfüllen 
 Etiketten zum Beschriften 
 Für den Likör eignen sich
 
 klarer Kornbranntwein (38%), 
 Wodka (38%), 
 Obstler, ggf. auch Weingeist (96%) aus der Apotheke. 
 
 
 Für den Sirup kann neben handelsüblichem Zucker auch Kandis oder Honig verwendet werden. 
 
   Rezepte   
  Verbenen-Sommer-Sirup    Likör von der Schwarzen Edelraute    Lavemi-Likör  
   Tipp   
  Probieren Sie doch mal:  
 Lavendelsirup, Jiaogulanlikör, Rosenblütensirup, Waldmeistersirup, Likör gesüßt mit Stevia oder Tian Cha 
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            <title type="text">Tag der Kräuterwaffel</title>
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                 (Katalog 2016, Seite 102) 
 In Schweden stand der Tag der Waffel schon immer für den Frühlingsanfang. Es ist zu einem Familienbrauch geworden die beiden Feste zu feiern, indem man an diesem Tag Waffeln backt. Juchu, dachten Heiko und ich, das machen wir auch! 
 Und klar, dass es Kräuterwaffeln werden sollten! So warfen wir kurzerhand alles, was uns an duftenden Kräutern so vor die Nase wehte, in den Waffelteig. In unserer Versuchsküche landeten: Gewürztagetes ‚Orange Gem‘, Bärlauch, Französischer Estragon, Betel-Pfeffer, Fruchtsalbei, Duftgeranie ‚Lemon Fancy‘, Toronjil Morado, Brasilianischer Sauerklee und Australisches Zitronenblatt, eine der ganz neuen Pflanzen im Sortiment. 
 Gespannt probierten wir die Ergebnisse und waren überrascht, euphorisch, enttäuscht, überzeugt und auch mal ganz unterschiedlicher Meinung. Unser Tipp: Wer es eher süß mag, hält sich an Gewürztagetes oder Fruchtsalbei. Toronjil Morado, Duftgeranie ‚Lemon Fancy‘ und ganz besonders das Australische Zitronenblatt geben den Waffeln eine lecker zitronige Note. Sauerklee macht seinem Namen auch in der Waffel alle Ehre und sieht zudem noch hübsch aus. Die Fans der herzhaften Waffeln sind mit Bärlauch gut beraten und ganz Mutige greifen zum Pfeffer. 
 Hier für alle Waffelliebhaber das sehr einfache Grundrezept: 250 g Margarine oder Butter, 200 g Zucker (bei den herzhaften Waffeln weglassen, dafür etwas mehr Salz), 2-3 Eier, 500 ml Milch, 500 g Mehl, ein Pck. Backpulver, eine Prise Salz. 
   Wir wünschen erfolgreiche Experimente und einen schönen Frühlingsbeginn!   
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            <title type="text">Kräuterspätzle</title>
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                 (Katalog 2016, Seite 143) 
 Wenn es darum geht ein schnelles und leckeres Mittagessen zu zaubern, sind Nudeln mit Kräutern ja recht beliebt - Nudeln mit Salbei oder Minze zum Beispiel, mmmh, sehr lecker! Als bekennende Spätzle-Fans wollten wir nun herausfinden, ob frische Kräuter auch in den Nudeln so gut schmecken. 
 Die Wahl fiel auf vier Varianten: Spätzle mit Basilikum Zanzibar, Spätzle mit Tajerblatt - eine Alternative zu Spinatnudeln, Spätzle mit Salbei &amp;amp; Chili (hier: Gold- und Purpursalbei und Martinique-Chili) und Spätzle mit Minze (hier die Englische Grüne Minze) - in Milch gekocht und mit Schokosauce eine süße Variante. 
   Unser Fazit   
 Sieht klasse aus, man sollte aber auf jeden Fall dreimal soviel Kräuter verwenden, als man meint zu brauchen - durch das Kochen gibt es sonst zu viel Geschmackseinbußen. Eine gute Idee wäre auch, die Kräuter erst zu trocknen und so das ganze Jahr über bei Bedarf in den Teig mischen zu können. 
 Auf jeden Fall regt das experimentelle Kochen die Phantasie an - wir träumen schon von Zitronennudeln mit Erdbeersoße und Cannelloni mit Pilzkraut-Ricotta-Füllung ... :) 
  Für alle, die mitexperimentieren möchten, hier die  Grundformel für die Spätzle:   
 100 g Mehl, 1 Ei, Salz (bei den süßen Nudeln Zucker). Soviel Wasser beimengen, dass der Teig nur sehr zäh vom Löffel tropft. Den Teig durch eine Spätzle-Reibe in gesalzenes kochendes Wasser geben (wer’s kann, darf sie auch stilecht vom Brett schaben) und abschöpfen sobald sie oben schwimmen. Leckeres Topping: in Butter leicht angeröstete Semmelbrösel! 
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            <title type="text">Wasabi konservieren</title>
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                 (Katalog 2016, Seite 209) 
 Wer selbstgemachte Wasabipaste auch im Sommer genießen möchte, sollte im Herbst und Winter vorsorgen. Denn im Sommer stellt die Pflanze das Wachstum ein, während sie im Herbst wieder mit frischen Blättern austreibt. 
 Konservieren heißt also das Zauberwort! Aber wie? 
 Im letzten Winter starteten wir folgenden Versuch: Wir ernteten frische Wasabiblätter und -blüten, pürierten sie im Mixer, füllten die Masse in Eiswürfelbehälter und kleine Gläser, schubsten das Ganze ins Gefrierfach und warteten vier Monate ... 
 Das Ergebnis: die Wasabi-Eiswürfel haben für längerfristiges Einfrieren nicht überzeugt - im Glas jedoch hielten sich Geschmack und Schärfe ohne weiteres. 
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            <title type="text">Drei Gänge, drei Köche, ein Kräutermenü</title>
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                 (Katalog 2016, Seite 264) 
 Wir haben unser 3-Gänge-Kräuter-Menü unter das Thema ‚Italienische Kräuter‘ gestellt, jedoch gibt es diese im eigentlichen Sinne nicht. Man könnte hier eher von mediterranen Kräutern sprechen, die schon vor langer Zeit hinter den geschützten Mauern der Klostergärten Mitteleuropas Einzug gehalten haben und heute bei uns in den Gärten heimisch werden, wenn man hier einen passenden Standort (geschützt, sonnige Lage, gut durchlässiger Boden, der schnell erwärmt wird, Winterschutz bei starker Sonneneinstrahlung und gefrorenem Boden) zu bieten hat. 
 Unser Kräutermenü besteht aus Vorspeise (Antipasti), erstem Hauptgericht (Primi Piatti) und Nachspeise (Dulci). Im Juli 2015 haben wir diese Gerichte im Rahmen der Schnupperstunden zusammen mit unseren Besuchern zubereitet. Ein Hauch des Südens machte sich in der Küche breit! 
   Das Hauptgericht - Primi Piatti von Brigitte Gollnik   
 Das Hauptgericht Pasta mit Pesto gibt es in Italien gar oftmals nur als ersten Hauptgang, da das eigentliche Hauptgericht aus Fleisch, Geflügel, Fisch, Meeresfrüchten... besteht. Pesto ist zuerst durch das Basilikum „Genoveser“ bekannt geworden. Es bedeutet „gequetscht“ und hierbei nimmt man eine Handvoll Basilikum, zerquetscht sie fein, fügt fein zerdrückte geröstete Pinienkerne hinzu sowie fein geriebenen Hartkäse, würzt mit Salz und Pfeffer und vermengt diese Masse mit Olivenöl. Zur besseren Haltbarkeit sollte die Masse mit Öl bedeckt sein. Es kann nun sowohl als eine Soße für die Pasta als auch für einen Brotaufstrich oder einen Dip verwendet werden. Die Zutaten variieren je nach Landstrich und Geschmack, statt Olivenöl wird auch Sonnenblumenöl genommen, als Käse kann Pecorino, Parmesan, Bergkäse oder sonstiger Hartkäse Verwendung finden. Statt Pinienkernen werden gerne auch Sonnenblumenkerne, Walnüsse oder gar Mandeln verarbeitet. Zudem können noch weitere Zutaten hinzugefügt werden wie Zwiebeln, Schalotten, Knoblauch, Zitrone, Chili, Sardellen, Kapern... Mittlerweile werden auch andere Kräuter und weitere Zutaten als Pesto verarbeitet: Bärlauch, Rucola, Petersilie, getrocknete Tomaten, Oliven... ...und so bin ich auf die Idee gekommen eigene Kreationen Pesto zu machen. Zunächst habe ich mich für gutes Olivenöl entschieden und dazu drei verschiedene Kräutervarianten gewählt. Zudem habe ich die Zutaten nicht fein püriert sondern lediglich fein gehackt bzw. gerieben oder nur leicht gequetscht. Und zu guter Letzt habe ich gar völlig Salz und Pfeffer vergessen, aber der Geschmack kam von ganz allein durch den salzigen Käse, die Schärfe und/oder das Bittere. 
   Die Vorspeise – Antipasti von Eva Brendel   
 Tipp: Wichtig für den Aromaerhalt ist, dass das Trocknen ohne Sonnen-einwirkung in einem trockenen, gut durchlüfteten Raum geschieht. Trockenkräuter sollten zur guten Aromaentfaltung im Gegensatz zu frischen Kräutern 10 Minuten oder länger mitgekocht werden. 
  Früher dachte man das Paradies sei da, wo die Gewürzkräuter wachsen  
 Kochen mit Kräutern ist ein Fest für Augen und Gaumen! Gewürzkräuter helfen aufgrund ihrer aromatischen Inhaltstoffe Speisen einen charakteristischen Geschmack zu verleihen. Aber Kräuter und Gewürze sind viel mehr als nur schmackhafte Zutaten: sie sind die Würze des Lebens, ein Schatzkästchen für Wohlbefinden und Gesundheit, denn sie sind wegen ihrer sinnlichen Qualität Aromen für Leib und Seele. Ihr Duft, ihre Farben, Formen und ihre Würzigkeit beleben die Fantasie und wecken die Freude am Experimentieren in der Küche. Auf der kulinarischen Spielwiese sind sie vielfältig kombinierbar. 
   Die Nachspeise - Dulci von Janne Schoof   
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            <title type="text">Kräuter &amp; Schokolade</title>
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                 (Katalog 2016, Seite 311) 
 Die Idee von leckeren Schokoladen-Kräuterpralinen entstand kurz nach unserem ersten zufälligen Schokoladenexperiment im April. Im September war es dann soweit: flugs die Schokolade geschmolzen und hineingetaucht was uns vor die Finger kam. Das Ergebnis: ein bunter Teller voll ungewöhnlicher Kräuter-Schoki-Kreationen! 
 Schokoladenexperimente mit Kräutern und Früchten? Unsere Erfahrung: klasse! Unsere Empfehlung für den Herbst? Ernten, in Schokolade tauchen, genießen! 
 
 
 
 
  Erdkastanien in weiße, dunkle oder Vollmilchschokolade gehüllt - unbedingt probieren! Besonders edel: nach dem Eintauchen in Schokolade in dunklem Kakao wälzen! 
 
 
  Andenbeeren sind ja pur schon lecker - mit Schokoüberzug ein Gedicht und dazu noch sehr hübsch anzuschauen. 
 
 
 
 
  Lakritztagetes, Wasserpfeffer, Parakresse ... in Schokolade gebadet! Vor allem letztere bescheren ein pfeffrig-prickelndes Vergnügen. 
 
 
  Wer die karamellig schmeckenden Früchte des Himalaya-Geißblatts mag, wird sie in Schokolade lieben. Zergehen auf der Zunge! 
 
 
 
 
  Was hier aussieht wie ein kleiner Fischschwarm, sind die in Schokolade getauchten Stängel des Peruanischen Sauerklees. Eine hitverdächtige Idee, die im Vorübergehen entstand. Prädikat: sehr lecker! 
 
 
  An den Früchten der Zwerg-Tamarillo scheiden sich die Geister; die einen lieben sie, die anderen spucken sie schnell wieder aus. Mit Schoko-Kleks absolut überzeugend! 
 
 
 
 
  Ganze, in Schokolade getauchte Blütenköpfe der Parakresse: ein nachhaltig prickelndes Vergnügen für Mutige und sicherlich eine Bereicherung des Halloween-Buffets! 
 
 
  Hatten wir gerade die Mutigen unter uns erwähnt? Die folgende „Rose“ ist in Wahrheit eine in Schokolade getauchte Glockenchili. Zum Naschen nur für ganz Hartgesottene geeignet, – uns gefällt sie als ungewöhnliche Dekoidee! 
 
 
 
 
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            <title type="text">Sibirischer Tee</title>
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                 (Katalog 2016, Seite 323) 
 Als Daniel zum Erscheinen des letzten Katalogs die neuen Pflanzen vorstellte, war ich skeptisch, ob die neue Pflanze „Sibirischer Tee“ wirklich schmecken würde. Daniel schrieb im Katalog von den alten vertrockneten Blättern, von Durstlöscher und der Tee solle die Müdigkeit vertreiben. Nach einer weiteren Recherche im Internet stieß ich auf den englischen Namen dieser Pflanze. Dort wird sie „pigsqueak“ genannt. Beim Aneinanderreiben der Blätter entsteht wirklich ein Geräusch, als wenn ein Schwein quiekt! Auf jeden Fall war meine Neugier geweckt. 
 Um die Jahreszeit, in der der neue Katalog erscheint, hat der Sibirische Tee noch nicht viele dunkelbraune oder gar schwarze Blätter aus denen der köstliche Tee hergestellt werden sollte. Also wurde meine Geduld auf eine harte Probe gestellt. Im darauffolgenden Frühjahr jedoch war es endlich soweit. Ich konnte mir einen Tee aufbrühen. Der Geruch der verwelkten Blätter in meinen Händen war schon ein Genuss. Nun, die Sache mit der Müdigkeit kann ich noch nicht so nachvollziehen, aber als Durstlöscher ist er nach meinem Geschmack ein absoluter Geheimtipp. Die frischen grünen Blätter übrigens schmecken nach nichts – einfach heißes Wasser. Und noch etwas ist bemerkenswert: die später herausgekommenen Blüten zieren noch immer meine Fensterbank. Selbst ein halbes Jahr später haben sie noch eine schöne Farbe. 
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            <title type="text">Tee - Balsam für Körper und Geist</title>
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                 (Katalog 2016, Seite 340) 
 Wenn dir kalt ist, wird Tee dich erwärmen. Wenn du erhitzt bist, wird er dich abkühlen. Wenn du bedrückt bist, wird er dich aufheitern. Wenn du erregt bist, wird er dich beruhigen. 
 Mit diesem wunderschönen Zitat von W. E. Gladstone aus dem Jahre 1890 beginnt unsere Reise in die Vielfalt und Wirkungsweisen von verschiedenen Kräutern. Unser Bestreben ging und geht nicht in die streng wissenschaftliche Richtung, sondern ist geprägt von gemachten Erfahrungen und Beobachtungen - entweder unseren eigenen oder auch die von netten Kollegen, Freunden, Kunden - eben Menschen aus unserem Umfeld. Es gibt für jeden Anlass das richtige Kraut - nun heißt es nur noch dieses auch zu finden. Es macht Spaß und ist nebenbei auch noch gesundheitsfördernd, immer wieder andere Kräuter zusammen zu mischen und neue Mischungen für sich selber zu kreieren. Nicht umsonst wird Tee auch als Seelenbalsam bezeichnet. 
   Anregend oder beruhigend   
 Ganz grob lassen sich Monokräuter in zwei Richtungen unterteilen: Anregend und beruhigend. Lassen Sie sich aber davon nicht verunsichern und probieren Sie ruhig mal aus - vielleicht verhilft gerade IHNEN die in den Schlaf. Sie sind Ihre eigene Testperson und Ihr Wohlbefinden ist ausschlaggebend! Zu den beruhigenden Kräutern in Tees gehören z.B.: Kamille, Hopfen, Baldrian, Kardamon, Johanniskraut, Lavendel, Damiana, Passionsblume, Melisse, ... Zu den eher anregenden Kräutern zählen unter anderem die Minzen, Schafgarbe, Rosmarin, Brennnessel, Gundelrebe, Quendel, viele Thymianarten, ... Ihrer Fantasie sind beim Mischen keine Grenzen gesetzt und es ist spannend, eine kleine innere Einkehr und Selbstschau zu halten: Was tut mir JETZT gerade gut? Lassen Sie sich von Ihrer Nase und Ihrem inneren Gespür leiten und Sie werden wahrscheinlich genau die Kräuter auswählen, die Sie gerade brauchen. 
   Heimische Wildkräuter   
 ... sind heute fast in Vergessenheit geraten. Kamille, Ringelblume und Johanniskraut kennt man noch. Aber die Wirkung von Mädesüß (bei Kopfschmerzen), Benediktendistel (zur Stärkung von Nerven, Leber und Galle), Wasserdost (fiebersenkend) und Königskerze (gegen Husten)? Die Liste ist lang. Und da Kräutertee auch eine gesunde Abwechslung und Alternative zu zuckerhaltigen Limonaden und Getränken ist, ist der Experimentierfreudigkeit des Teetrinkers kaum eine Grenze zu setzen. Es gibt unendliche Möglichkeiten in der Zusammensetzung. Den richtigen Mix zu finden, hängt von der zu erzielenden Wirkung ab. Man sollte allerdings schon wissen, wo die Kräuter für den Tee herkommen, um zu vermeiden, dass unerwünschte Inhalte mit aufgenommen werden. Wie wäre es da mit einem eigenen Teegarten? In einigen Ländern Europas ist die radioaktive Bestrahlung von Lebensmitteln, also auch von Kräutern erlaubt, eine Deklarierung ist dort jedoch nicht vorgeschrieben. Mit eigenen Teekräutern weiß man, was man hat. Ist ein Kraut als Heilkraut gut geeignet, schmeckt aber als „Monokraut“, also allein in der Kanne, nicht so gut, kann man es mit einem intensiv / leckeren Kraut mischen. Mädesüß, Salbei, Jiaogulan wird mit Zitronenverbene oder Minze zur Delikatesse. 
   Wer immer König sein mag, Tee ist die Königin! (aus Irland)   
   Frisch oder getrocknet?   
 Wie immer. Das ist Geschmackssache. Bei getrockneten Kräutern sollte man 1-2 Esslöffel auf 1 Liter Wasser dosieren. Den Kräutertee anschließend 10-15 Minuten ziehen lassen und abseihen. Frische Kräuter können bis zum Schluss in der Kanne verbleiben, ganz nach Geschmack. Beim Abseihen des Kräutertees sollte man darauf achten, dass man keine Metallsiebe verwendet, da diese eventuell mit den Inhaltsstoffen des Kräutertees reagieren und die Wirkung oder den Geschmack negativ beeinträchtigen können.   Tee ist vielfältig ...jedes Kraut hat sein eigenes Aroma. Tee ist individuell ...es gibt unendliche Kombinationen. Tee regt an ...unter anderem die Fantasie. Tee beruhigt ...atmen Sie tief durch und lassen Sie Ihre Seele baumeln. 
   Kräuter richtig trocknen   
 Trocknen ist eine einfache Methode, Kräuter haltbar und immer verfügbar zu machen. 
   Die Ernte   
 Die Ausbildung von Blüten und Früchten braucht viel Energie, damit büßt die Pflanze nach der Blüte Aroma und Inhaltsstoffe ein. Oftmals hilft es, die Pflanze am Blühen zu hindern, indem man die Blütenansätze herausknipst. Die Ernte sollte also vor Beginn der Blühphase stattfinden. Kräuter sollten am besten an einem regenfreien Vormittag geschnitten werden. Schneiden Sie nicht zu tief, falls in diesem Jahr die Pflanze noch einmal austreiben soll.  Bevor Sie ernten, sollte die Pflanze trocken sein und wenigstens am Vortag Sonne gesehen haben. In den Abend- und Nachtstunden sowie an regnerischen Tagen ist das Aroma der Kräuter am geringsten. 
   Das Trocknen   
 Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Kräuter vor dem Trocknen noch einmal zu waschen. Um Verunreinigungen zu entfernen, reicht es meist aus die Kräuter zu schütteln. Sollten Sie doch waschen müssen, trocknen Sie die Kräuter vor dem Aufhängen mit Küchenkrepp vor. Auf Zerkleinern vor dem Trocknen sollten Sie verzichten, da durch die zerstörte Zellstruktur die ätherischen Öle, also auch der Geschmack, verloren geht. Die Kräuter an der Luft zu trocknen ist wohl die beste Art. Das ist zwar zeitaufwändig, die Kräuter werden aber schonend getrocknet und die Inhaltsstoffe bleiben am besten erhalten. Nach dem Reinigen können Sie die Kräuter in kleinen Bündeln an den Stielen mit einem Gummiband oder festen Garn zusammenfassen. Achten Sie darauf, dass das Bündel nicht zu fest ist, sonst droht der Schimmel, oder zu locker ist, sonst fällt das Bündel während des Trocknens auseinander. Hängen Sie das Bündel kopfüber auf. Warm, nicht über 35°, windgeschützt und schattig ist gut. Direkte Sonne sollten Sie vermeiden, da sich sonst die ätherischen Öle verflüchtigen. Gartenhäuser, Dachböden oder Vorratsräume eignen sich ideal. Die Trocknungszeit sollte 3 bis 4 Tage nicht überschreiten. Alternativ können Sie auch einen Dörrautomaten oder den Backofen nutzen. Hier auf niedrige Temperaturen von 30° bis 50° achten. Beim Trocknen im Backofen sollten Sie die Tür einen Spalt offen lassen, damit Feuchtigkeit entweichen kann. Es gibt einige Kräuter, die schwer zu trocknen sind, weil sie dickstielig sind. Entfernen Sie hier vor dem Trocknen die Stiele und trocknen nur die Blätter. Legen Sie die Blätter locker und nicht übereinander auf Siebe, Gitter oder Netze aus, damit sie von allen Seiten Luft bekommen und schnell trocknen. Licht, Luft und Wärme können den Zersetzungsprozess der Aromen und Wirkstoffe beschleunigen. 
   Nach dem Trocknen   
 Raschelt das Kraut beim Anfassen, ist es trocken und kann verpackt werden. Zerkleinern Sie die Kräuter erst jetzt und packen Sie sie in luftdichte dunkle Behälter aus Glas oder Porzellan. Plastik kann Eigengeruch entwickeln, Metall kann den Geschmack und die erwünschte Wirkung beeinträchtigen. 
   Teeharmonie - lassen Sie sich inspirieren und finden Sie Ihre eigene Mischung aus einer Vielzahl von Möglichkeiten, für Spannung oder Entspannung, für Energie oder Gelassenheit.   
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            <title type="text">Zubereitung von Tee aus frischen Kräutern</title>
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                 (Katalog 2015, Seite 214 / 215) 
 Getrieben vom Wunsch etwas Gutes für unsere Stimme zu tun, die vom stundenlangen Telefonieren mit vielen netten Kunden schon ganz heiser ist - oder auch einfach die Neugierde und Appetit auf einen neuen Geschmack - veranlassen uns immer wieder zu Streifzügen durch die Gärtnerei auf der Suche nach Pflanzen für unsere Teekreationen. Dadurch kommen wir in direkten Kontakt mit Pflanzen, die wir im Büro sonst nicht um uns haben. Tee tut einfach gut - erst recht, wenn er selber geerntet ist und man weiß was man in der Kanne hat. Wir lieben es einfach, das Probieren und Testen mit vielen verschiedenen Sorten und freuen uns, diese Erfahrungen und Experimentierfreude weitergeben und teilen zu können! 
   Seit wann gibt es Tee?   
 Zu Tee im klassischen Sinn gehören eigentlich nur jene Produkte, die aus dem Teestrauch (Camellia sinensis) hergestellt werden. Seit dem frühen 18. Jahrhundert wird das Wort Tee auch für den Aufguss aus anderen Pflanzen benutzt und bezeichnet nicht allein Schwarztee, sondern auch Kräuter- oder Früchtetees. Die Geschichte der Kräuter und Gewürze reicht fast in die Anfänge der Menschheit zurück. 
 
 Schon in der Jungsteinzeit vor etwa 12.000 Jahren muss Kümmel zum Kochen verwendet worden sein. Das zeigen Überreste, die in Pfahlbauten dieser Zeit gefunden wurden. 
 Aus der Epoche der Sumerer fand man Schriften, die 5000 vor Christus entstanden sind und im alten Ägypten wurden Tote mittels Kräutermischungen balsamiert. 
 Die Traditionelle Chinesische Medizin brachte schon früh Anwendungshinweise und Kräuteralmanache hervor. 
 Auch der Arzt Hippokrates verwendete Heilpflanzen. Darüber hinaus widmeten die Griechen bestimmte Kräuter sogar ihren Göttern. 
 Später waren es vor allem die Benediktinermönche, die Ableger von Kräutern in den rauen Norden mitnahmen und in den Innenhöfen der Klöster langsam an unser Klima gewöhnten. 812 nach Christus erließ Karl der Große eine Verordnung für seine Landgüter, in der er genaue Anweisungen gab, welche Gemüse und Kräuter unbedingt angebaut werden sollten. 
 Aus den Klöstern, den Zentren der Heilkunst, nahm nach einer erfolgreichen Behandlung durch Kräuter aus dem Klostergarten so manche Bäuerin Ableger für den eigenen Garten mit nach Hause. Auf diese Weise fanden viele der heute wiederentdeckten Kräuter schon damals ihren Eingang in unsere Gärten. 
 
   Wildwachsende Heil- und Gewürzpflanzen   
 
 Eine Hecke aus heimischen Wildsträuchern kann heilende Tees liefern, wenn dort Weißdorn, Hundsrose, Kreuzdorn, Schlehdorn und vielleicht eine Birke wachsen. Zwischen den Sträuchern darf der Hopfen emporklettern, und am Boden der Hecke wachsen schattenangepasste Kräuter wie Bärlauch, wohlriechendes Veilchen, Lungenkraut, Ehrenpreis, Sanikel oder Scharbockskraut. 
 Der Heckensaum, der Übergang von der Hecke zur Wiese, ist der beste Platz für ausdauernde Kräuter wie Beifuss, Goldrute, Klette, Dost, Schafgarbe oder Johanniskraut. 
 In der Wiese finden sich Schlüsselblumen, Labkraut, Augentrost, Gänsefingerkraut, Spitzwegerich, Löwenzahn und Sauerampfer. 
 Ein Teich bereichert die Vielfalt im Naturgarten, in seinem Uferbereich stehen Kalmus und Bachbunge im Wasser, in der feuchten Wiese rund um den Teich kann das Mädesüß genauso wie Baldrian oder Beinwell wachsen. 
 
   Kräutertee als Alternative   
 Kräutertee ist eine gesunde Abwechslung und Alternative zu zuckerhaltigen Limonaden und Getränken. Es gibt unendliche Möglichkeiten in der Zusammensetzung. Den richtigen Mix zu finden hängt von der zu erzielenden Wirkung ab und weckt auf diese Weise auch die Experimentierfreudigkeit des Teetrinkers. Man sollte allerdings schon wissen, wo die Kräuter für den Tee herkommen, um zu vermeiden, dass unerwünschte Inhalte mit aufgenommen werden. Deshalb liegt es nahe, Kräuter aus dem eigenen Garten zu verwenden. Die Zutaten für den Kräutertee können aus Blüten, Wurzeln, Blättern oder Früchten gewonnen werden. Als Kalt- oder Heißgetränk kann der Kräutertee das ganze Jahr über getrunken werden. Achtung: In Ländern wie Frankreich, Belgien und Holland ist die radioaktive Bestrahlung von Kräutern erlaubt! Eine Deklarierung ist nicht vorgeschrieben. 
   Kräutertee - Zubereitung   
 Die Zubereitung hängt davon ab, ob man lose Kräuter frisch oder getrocknet, oder fertige Teebeutel verwendet. Bei getrockneten Kräutern sollte man 1-2 Esslöffel auf 1 Liter Wasser dosieren. Den Kräutertee anschließend 10-15 Minuten ziehen lassen und abseihen. Frische Kräuter können bis zum Schluss in der Kanne verbleiben, ganz nach Geschmack. Bei einer kleineren Menge des Getränks kann man 1 Teelöffel Kräuter pro Tasse mit kochendem Wasser übergießen, 5-10 Minuten ziehen lassen und ebenfalls ggf. abseihen. Man kann Kräutertee zugedeckt oder offen ziehen lassen, dass hängt von der Kräutermischung ab. Beim Abseihen des Kräutertees sollte man darauf achten, dass man ein Plastiksieb verwendet, da Metallsiebe eventuell mit den Inhaltsstoffen des Kräutertees reagieren und die Wirkung oder den Geschmack negativ beeinträchtigen. Kräutertee aus frischen Kräutern ist klarer und nicht so farbintensiv wie Kräutertee aus getrockneten Kräutern. Die Teekräuter sollten bei Zimmertemperatur, trocken und lichtgeschützt aufbewahrt werden. Da nicht alle Kräuter im Geschmack angenehm sind, kann man Kräutertee mit Gewürzen oder Honig verfeinern und so eine Vollendung des Geschmacks erzielen. Jedoch sollte man darauf achten, keine Milch hinzuzufügen, da diese die Heilwirkung bei manchen Teemischungen beeinträchtigen kann. 
   Unsere ganz persönlichen Favoriten   
  Anja:  Pfefferminztee kenne ich noch aus meiner Kindheit und mochte ihn nicht besonders gerne. Die Marokkanische Minze aber, die ist mild mit einem tollen Minzaroma. Diesen Tee trinke ich gerne mal zwischendurch. Salbei ist auch so eine Sache. Die käuflich zu erwerbenen Beutel sind extrem bitter, so meinte auch mein Sohn schon vor Jahren und weigerte sich, damit seinen Mund zu spülen. Der frische Salbei allerdings schmeckt richtig gut, leicht säuerlich und, wenn die Blätter nicht zu lange in der Tasse sind, auch nicht bitter. Eine Mischung aus Basilikum „Wildes Purpur“, Peruanischer Sauerklee und Kardamom. Diesen Tee habe ich vor Jahren hier kennengelernt, bei einem Seminar an dem ich teilnahm. Der Tee sieht einfach klasse aus, die Säure des Sauerklees zieht die rote Farbe aus dem Basilikum. Der Tee schmeckt einfach unverwechselbar. Als absoluter Lakritzfan liebe ich den Anis-Ysop. Ein feiner Anis-Lakritzgeschmack. Das Tolle ist, die Pflanze ist winterhart und hat sich in meinem Garten gut etabliert. Ich brauche also im Sommer nur vor die Tür zu gehen und zu ernten. Apropos Sommer: In der ganz heißen Zeit lege ich gern ein Blatt Minze, Erdbeer- oder Schoko-, was gerade da ist, in ein Glas Wasser. Das gibt einen tollen Geschmack und ist sehr erfrischend. 
  Martina:  Seit ich bei Rühlemann‘s arbeite, habe ich einen absoluten Appetit und eine riesige Neugier auf Tee entwickelt. Klar, wenn man die ganze Zeit die tollsten Teepflanzen direkt vor Augen und Nase hat. Eine echte Offenbarung für meinen Geruchs- und Geschmackssinn ist auf jeden Fall die Zitronenverbene! Die geht immer und schmeckt immer - egal in welcher Mischung! Apropos Mischung: Es ist spannend, was ich entdeckt habe als ich mir mal die Kräuterteemischungen im Supermarkt genauer angesehen habe: „Hey! Die Pflanzen hab ich auch alle zur Verfügung!“ Oft stehen dort nämlich Sachen wie Minze, Zitronenverbene, Kamille, Himbeerblätter usw. mit auf der Zutatenliste. Seitdem mische ich zu Hause meine „Spezialmischungen“. Wenn es etwas anregender sein soll, dann mit viel Minze. Abends zum Runterkommen auch mal mit Lavendelblüten und Melisse ... ich habe es noch nie geschafft, einen Tee immer wieder gleich hinzubekommen, weil ich meist nach Gutdünken mische. Ungeachtet dessen, kommt immer wieder was Leckeres dabei heraus! Klasse oder?! Übrigens: seit unserem letzten Teetag bin ich völlig begeistert vom Griechischem Bergtee. Vorher klang der für mich immer zu gesund und irgendwie hab ich ihn dann nie probiert, eben bis zu diesem Schnuppertag! Mensch! Da ist mir was entgangen. Am besten selber probieren, wer weiß was Ihnen sonst entgeht! 
  Tee ist vielfältig ... jedes Kraut hat sein eigenes Aroma.  
  Tee ist individuell ... es gibt unendliche Kombinationen.  
  Tee regt an ... unter anderem die Fantasie.  
  Tee beruhigt ... atmen Sie tief durch und lassen Sie Ihre Seele baumeln.  
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            <title type="text">Vegetarische und Vegane Brotaufstriche</title>
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                 (Katalog 2015, Seite 186/187) 
  Silke:  Koch- und ernährungstechnisch habe ich schon immer gerne und viel experimentiert. Fertige Brotaufstriche kenne ich schon lange, konnte ihnen aber nicht viel abgewinnen. Selber welche machen mit einfachen Zutaten und frischen Kräutern geht überraschend schnell und macht viel (Gaumen-)Freude. 
  Martina:  Warum Brotaufstriche? Bei mir lag es an meinem ersten Jahr bei Rühlemann‘s. Dort hat sich in den Pausen an meinen Tisch mit netten Kolleginnen eine richtige Brotstrichchallenge entwickelt - das war ein Heidenspaß immer wieder neue Aufstriche zu kreieren und zu testen. Und nun? Versuchen wir bei Ihnen die Experimentierlust zu wecken! 
   Frische Brotaufstriche selber machen   
 Wer eine gesunde und schmackhafte Alternative zu den üblichen Brotauflagen Käse, Wurst und Marmelade sucht, findet sie in herzhaften und süßen selbstgemachten Brotaufstrichen. Selber kreieren ist günstig und mit wenigen Zutaten meist schnell gemacht. Dazu der Joker für immer neue Geschmacks-Variationen: frische und getrocknete Kräuter! Auf der Basis von Butter oder Margarine, Quark, Frischkäse, Tofu, Gemüse, Hülsenfrüchten, Getreide, diversen Nüssen, Kernen und Trockenfrüchten lassen sich unzählige leckere Aufstriche zaubern. Für die Zubereitung reichen oft Messer, Gabel und/oder Löffel völlig aus. Andere gelingen ganz einfach und schnell mit Pürierstab, Mixer oder Küchenmaschine. Wenn man nun nicht tagelang den gleichen Aufstrich auf‘s Brot schmieren möchte, gibt es dafür auch noch andere kulinarische Verwendungen: 
 
 Brotaufstriche auf Butter- und Gemüsebasis und Pestos eignen sich sehr gut als Pastasauce 
 Aufstriche aus Milchprodukten oder Tofu sind sehr lecker zu Pellkartoffeln oder Gemüse- und Getreidebratlingen. Auch als Dip zu knackigem Gemüse wie z.B. Möhren, Kohlrabi, Paprika usw. oder zu Gegrilltem sind sie eine Bereicherung anstelle von gekauften Fertig-Saucen. 
 Süße Brotaufstriche lassen sich alternativ als Füllung oder Sauce für Crêpes, Pfannkuchen, Eis, Joghurt etc. verwenden. 
 
   Tipps für den Küchenzauber zuhause   
 Die folgenden Rezepte sind nur als Grundgerüst zum Experimentieren gedacht. Mit einer Prise Phantasie und dem eigenen Geschmack baut sich jeder selbst sein kulinarisches Haus! 
 
 Kinder ziehen oft das etwas geschmacksneutralere Rapsöl dem Olivenöl vor. 
 Mit etwas mehr oder weniger Öl lässt sich die Streichfähigkeit bis zur gewünschten Konsistenz bringen. 
 Hochwertige Zutaten, wie z.B. gute Öle, Bio-Produkte erhöhen das Geschmackserlebnis. 
 Frische, nicht eingekochte Brotaufstriche halten sich, gut verschlossen, im Kühlschrank etwa 4 Tage. 
 Besonders wenn man sich von Wurstwaren &amp;amp; Co. entwöhnen will: Räuchertofu, goldbraun gedünstete Zwiebelwürfel, kräftig gebratene Champignons und auch Grünkern geben Brotaufstrichen eine sehr nette herzhafte Note. 
 
   Quellen &amp;amp; Literatur   
 Viele Rezepte im Internet! Besonders nett und liebevoll gemacht ist   &quot;Lilli: Vegetarische Pasten. Rezepte für vegetarische Brotaufstriche von süß bis herzhaft&quot; 64 Seiten DinA5 - Nr.p62 Packpapierverlag  
 Leider mussten wir uns auf einige wenige Rezepte beschränken. Lassen Sie sich davon nicht aufhalten - wir machen auch ungebremst weiter! 
  Bunte Blütenbutter    Martinas Süßes Minz-Pesto    Veganes Kräuter-Zwiebelschmalz    Aufstrich: Rote Linsen mit Kräutern    Tofu-Kräuteraufstrich mit getrockneten Tomaten    Gemüsecreme - auch ideal als Pastasauce    Griechische Hirtencreme  
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            <title type="text">Backen mit Kräutern</title>
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                 (Katalog 2015, Seite 177) 
 Nach den erfolgreichen letztjährigen Schnupperstunden „Backen mit Kräutern“ starteten wir 2014 in eine zweite Runde. Auch diesmal wurden wieder eigens für diesen Tag kreierte Rezepte ausprobiert, d.h. bestehende Rezepte wurden mit Kräutern verfeinert, umzu zeigen was man - auch zu Hause - noch so alles mit Kräutern machen kann. Backen kann so einfach seinund man kann noch viiiiiiel mehrausprobieren - uns jedenfalls lässt das Thema nicht mehr los. Wir haben uns über die tatkräftige Unterstützung unserer Kunden sehr gefreut und wünschen gutes Gelingen bei den nun folgenden, erprobten Rezepten! 
  Feine Schokoladentorte mit Chili-Johannisbeergelee    Hefezopf mit zweierlei Kräutern    Warmer Apfel-Käse-Kuchen mit Estragon  
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            <title type="text">Individuelle Kräutersalze herstellen</title>
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                 (Katalog 2015, Seite 332) 
 Schon seit meiner Jugend beschäftige ich mich mit Pflanzen im weitesten Sinne. Mich interessieren grundsätzlich die gärtnerischen Aspekte beim Anbau von Pflanzen. Darüber hinaus setze ich gerne meine Ideen bei der Ernte und Verarbeitung von Küchen- und Wildkräutern, Heilpflanzen, Blüten und Saaten um. Dabei kann ich meine Kreativität ausleben. Ich mag es, leckere und gesunde Sachen auf natürliche Art zuzubereiten. 
   Kräuter auswählen und ernten   
 Die Herstellung von Kräutersalzen bietet unzählige Möglichkeiten mit Mischungen nach Geschmack, Vorlieben und Verwendungsarten zu experimentieren und die unterschiedlichsten Aromen so zusammenzustellen, dass ein harmonisches Ganzes entsteht. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Grundsätzlich eignen sich die allermeisten Kräuter zum Verarbeiten. Zum Beispiel die bekannten Mittelmeerkräuter mit ihrem kräftigen würzigen Aroma. Dazu gehören Oregano, Thymian, Salbei, Bergbohnenkraut, Rosmarin und Fenchel. Sehr schmackhafte Variationen entstehen aus unseren heimischen Wildkräutern. Werden sie selbst gesammelt, sollen selbstverständlich die allgemein gültigen Regeln beachtet werden, d.h. nur die 100%ig bekannten Pflanzen achtsam und bestandsschonend ernten. Viele Wildkräuter wie z.B. Bärlauch, Bärwurz, Quendel, Dost und kriechende Sellerie lassen sich problemlos im Garten oder in Kübeln kultivieren. Brennessel, Giersch, Gundermann und Gänseblümchen sind oft schon im Überfluss vorhanden und enthalten viele gesunde, wertvolle Inhaltsstoffe. Werden kleine Mengen von Bitterkräutern wie Beifuß, Löwenzahn und Schafgarbe zu dem eher mild-würzigen Wildkräutersalz dazugegeben, bekommt das Salz noch eine kräftig-aromatische Geschmackskomponente. Außerdem können sämtliche essbaren Blüten und Saaten verwendet werden. Einige Beispiele hierfür sind Ringelblumen-, Königskerzen-, wilde Malve- und Monardenblüten sowie Brennessel-, Bärwurz-, Engelwurz-, Dill-, Fenchel-, Nachtkerzen- und Borretschsaat. Gewürzkräuter enthalten viele gesundheitsfördernde und gesunderhaltende Inhaltsstoffe, die jeden Tag unsere Mahlzeiten bereichern sollten. Ein Inhaltsstoff sind die in den Pflanzenzellen vorhandenen ätherischen Öle, die uns ihren Duft und ihr Aroma schenken. Allein schon der Duft der Kräuter kann den Appetit und den Speichelfluss anregen und somit auch die Verdauung positiv beeinflussen. 
   Trocknung und Aufbewahrung   
 Das Aroma vieler Würzkräuter wird durch das Trocknen intensiviert, weil der Wassergehalt sich reduziert, das ätherische Öl aber erhalten bleibt. Zum Trocknen sollten die Pflanzen zu beginnender Blütezeit, an sonnigen Tagen, am späten Vormittag, wenn der Tau verdunstet und der äthereische Ölgehalt am höchsten ist, geschnitten werden. Ein Drittel der Stängellänge muss an der Pflanze stehen bleiben um den Neuaustrieb zu gewährleisten. Die Pflanzenteile werden nur geputzt und nicht gewaschen. Durch Waschen wird Zellstruktur zerstört, wobei viele Inhaltsstoffe verloren gehen. Die geschnittenen Zweige können zu Sträußen gebunden aufgehängt oder auf mit Naturfaserstoff ausgelegten Trockenrahmen, Wäscheständern o.ä. locker ausgebreitet an einem luftigen, schattigen Ort trocknen. Die Temperatur sollte 40°C nicht überschreiten und der Trocknungsprozess nach spätestens einer Woche abgeschlossen sein. Wirklich trocken sind die Pflanzenteile dann, wenn sie bei Berührung „knistern“. Zur Aufbewahrung werden die getrockneten Kräuter unzerkleinert (um das Aroma zu erhalten) in dunkle Gläser gefüllt. Größere Mengen können in Stoffbeuteln trocken gelagert werden. 
   Kräutersalze herstellen   
 Die Kräuter von Hand zerkleinern und mit dem Salz vermischen. Entweder im Mörser zerstoßen, mit einer Salz-Kräutermühle oder in einer Küchenmaschine wie z.B. Kaffeemühle oder Moulinette mahlen, bis es so fein ist wie gewünscht. 
  Mediterranes Kräutersalz    Bergpfeffer-Orangenkräutersalz    Wildkräutersalz  
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            <title type="text">Der erste Frühjahrssalat mit Rankspinat</title>
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                 (Katalog 2015, Seite 263) 
 Ehrlich gesagt haben wir ja auch noch nicht viel Erfahrung mit dem Kaukasischen Rankspinat. Umso mehr überraschte mich nach dem ersten Winter der extrem frühe Austrieb. Anfang März schauten bereits lohnenswerte Mengen an Frühjahrs-Schösslingen aus der Erde. „Das ist der ideale Zeitpunkt, um von den so schön rötlich angelaufenen Trieben zu probieren“, dachte ich mir. Schon beim Reinbeißen waren sie extrem zart, - und dann dieser charakteristische, erdig-nussige Spinatgeschmack, mmmh... lecker! Ich find es immer toll, ein völlig neues Kraut zu probieren, Sie auch? Und schon entstand der Wunsch, einen ganz einfachen und schmackhaften Salat daraus zu machen. So einfach geht das. 
  Frühjahrssalat mit Rankspinat  
   Anmerkungen zur Kultur   
 
 Die Pflanzen tendieren dazu, je nach Kultur teilweise schon im August einzuziehen (es ist ja eine Staude), das heißt alle Blätter zu verlieren. Es bleibt eine starke Wurzel mit bodenständigen Knospen. Dafür treiben sie im Frühjahr oft schon sehr früh aus. 
 Eine Topfkultur ist nicht ratsam, alle unsere in offenen Boden gesetzten Rankspinatpflanzen haben sich deutlich besser entwickelt. Sehen Sie daher unsere gelieferten Töpfe nur als Transportvehikel! 
 Rankspinat liebt einen eher kühlen „Fuß“ (Wurzelbereich). Mulchen Sie die Erde oder pflanzen Sie ihn in den Halbschatten. 
 Nur die Frühjahrstriebe sind so schön zart, dass man sie roh als Salat essen kann. Später im Sommer sollte man sie besser gedünstet verwenden. 
 Auch in der Zeit von September bis Oktober kann man das Saatgut aussäen. Die Pflanzen wachsen selbst bei kühler Herbstwitterung noch gut an. 
 
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            <title type="text">Blüten zum Frühstück</title>
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                 (Katalog 2015, Seite 343) 
 Veilchenduft gehört für mich zum Berauschendsten was die Duftwelt zu bieten hat. Zuweilen denke ich, dass unser Riechorgan ganz eigene Rezeptoren nur für den Veilchenduft hat. Ich glaube, jedem der zu flach atmet, bekäme eine Therapie gut, bei der man auf veilchenumsäumten Wegen wandelt. Dann kann man nämlich nicht mehr anders, man muss tief atmen! 
 Die große Zeit der Veilchen ist der Vorfrühling, je nach Wetter und Gegend etwa Mitte bis Ende März. Bei uns in der Gärtnerei ist diese Zeit unüberriechbar. Im letzten Jahr hatte ich Gelegenheit, einmal live den Vergleich von Parmaveilchen (Viola suavis) und normalen Duftveilchen (Viola odorata) zu erschnuppern. Denn beide Arten standen dicht beieinander. Wenn ich mich von den Parmaveilchen ein paar Schritte entfernte, schickten die anderen Veilchen sofort auch ihre duftenden Wolken zu mir, als gäbe es gerade einen Duftwettbewerb. Ganz klar, die Odorata dufteten auch eindeutig nach Veilchen, aber eben doch ganz anders. Auf den Punkt gebracht: Viola odorata überzeugt mit verspielter, lieblicher Erotik, während Viola suavis die pure Sinnlichkeit verströmt! Natürlich hat mich dieser duftende März auch inspiriert, endlich wieder eines meiner Lieblingsrezepte zu probieren. 
  Obstsalat mit Parmaveilchenblüten    Veilchenbutter  
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            <title type="text">Grüne Smoothies</title>
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                 (Katalog 2015, Seite 299) 
   Smoothies kennt jeder. Grüne Smoothies sind die Weiterentwicklung.   
 Grüne Smoothies - das ist eine wunderbare, neue Möglichkeit Kräuter zu genießen. Grüne Smoothies sind gesund und wir können viele Kräuter verarbeiten, die wir bisher als Unkräuter vielleicht verschmäht haben, wie z.B. Vogelmiere, Löwenzahn oder Giersch. Und es gibt auch viele exotische Kräuter, wie Sushni, Gotu Kola oder Mukunu-Wenna, die plötzlich in ganz neuem Licht erscheinen. 
   Was ist das Besondere an Grünen Smoothies?   
 Green Smoothies - sind eine einfache und schmackhafte Art, gesundes Grünzeug mit Genuss in unseren Körper zu bekommen. Die leckeren grünen Smoothies bringen uns dazu, mehr niacinhaltige Nahrung zu uns zu nehmen. Niacin ist ein Vitamin, das bevorzugt in grünen Pflanzenteilen vorkommt, und ist eines jener Stoffe, die in der normalen Kost viel zu wenig vorkommen. Daneben ist das Pflanzengrün, das Chlorophyll selbst, sehr gesund. Und natürlich nehmen wir viele andere Vitalstoffe, wie Vitamine und Mineralstoffe, in gut erschlossener, fein pürierter Form zu uns. 
   Green Smoothie, das Grundrezept:   
 
 Kräuter, Salate, Spinat, Kohl, grüne Pflanzenteile, die normalerweise bei den Kaninchen landen würden wie Radieschengrün, Karottengrün. 
 Früchte, Wurzeln oder auch Gemüse 
 Wasser 
 
 Alle Zutaten werden einfach frisch in den Mixer gegeben, und der daraus hergestellte Smoothie sollte möglichst frisch genossen werden, höchstens einen Tag im Kühlscharnk aufbewahren. Um einen wirklichen feinen Smoothie hinzukriegen, sollte man einen leistungsfähigen Mixer verwenden, 1000 Watt oder mehr ist zu empfehlen. 
   2016   
 Zwischendurch probieren wir immer mal wieder neue Kräuter in Smoothies aus, je nachdem was gerade frisch und lecker aus den Töpfen schaut. 
 Dieses Jahr überzeugten uns der Vietnamesische Wasserfenchel, Wasabi, Grüner und Roter Sauerampfer - letzterer, weil er außer einem lecker säuerlichen Geschmack auch eine schöne rote Farbe ins Glas zaubert. 
  Green Smoothie mit Sedanina  
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            <title type="text">Tomatillo &amp; Andenbeere</title>
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                 (Katalog 2015, Seite 325) 
 Eigentlich wollten wir ja Chutney aus Papaya und Chili machen, aber da die Früchte des selbst gezogenen Baumes jedoch nicht rechtzeitig reif geworden sind haben wir als Alternative auf die Schnelle Tomatillos ausgesät und Andenbeeren in grosse Töpfe gepflanzt - in der Hoffnung auf eine reichhaltige Ernte passend für unsere Chutneys. Die Tomatillos sind dann auch rasend schnell gewachsen, dank des langen Sommers und der Wärme in unserem „Matrix“ und haben viele Früchte hervorgebracht. Bei den Andenbeeren verhielt es sich etwas anders und die Ernte gestaltete sich schwieriger als geplant, da trotz „bitte nicht ernten“ Schildchen unsere Kollegen nicht davon abzuhalten waren die reifen Früchte zu naschen... sind aber auch einfach zuuu lecker. 
 So mussten wir tatsächlich noch Früchte hinzukaufen, um den Kochtopf ausreichend zu füllen. 
  Tomatillo Chutney    Andenbeeren Chutney  
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            <title type="text">Essbare Blüten</title>
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                 (Katalog 2015, Seite 247) 
   Erste Erfahrungen   
 Mein erstes Geschmackserlebnis mit essbaren Blüten liegt schon viele Jahre zurück und kann wohl durchaus als grenzwertig bezeichnet werden. Meine Familie und ich waren geladene Gäste in einem recht anspruchsvollen Restaurant. Die ersten Kochshows hielten Einzug in die deutschen Wohnzimmer und machten Mut zu experimentieren. Wir bekamen einen schönen Salat als Vorspeise, der mit diversen Blüten garniert war. Recht optimistisch biss ich dann auch frohgemut in eine Kornblume. Pfuiii! Das war alles andere als essbar. 
   Einige Jahre vergingen ...   
 ... in denen ich essbaren Blüten keine Aufmerksamkeit mehr schenkte. Dann jedoch entdeckte man gefüllte Zucchiniblüten, und Hibiskusblüten im Sekt kamen in Mode. Mein Interesse war wieder geweckt. 
   Neues Blüten-Weltbild   
 Nun angekommen bei Rühlemann‘s hat sich mein gesamtes Blüten-Weltbild nochmal stark positiv verändert. Hier ist es möglich mit der Vielfalt der Blüten neue Dinge zu erproben. Ich bin ein sehr fauler Koch und darum sind meine Rezepte sehr einfach, mit wenigen Zutaten in kurzer Zeit herzurichten. Probieren Sie doch mal ... 
  Taglilienknospen mit Paniermehl    Anis-Ysop + Kapuzinerkresse in Schokolade    Zimmerknoblauchblüten im Bierteig    Eingelegte Schnittlauchknospen  
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            <title type="text">Kapuzinerkresse-Blütenessig</title>
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                 (Katalog 2014, Seite 169) 
 Die Kapuzinerkresse ist eine interessante Kultur-, Nutz- und Arzneipflanze. Die Pflanzenfarb- und Begleitstoffe wie Carotinoide und Flavonoide unterstützen das Immunsystem und gelten als krebshemmend. Die Herstellung eines Blütenessigs von Kapuzinerkresse ist eine schöne Möglichkeit die gesunden Inhaltsstoffe der Blüten zu konservieren. Die Kapuzinerkresse &quot;Red Wonder&quot; gibt dem Essig eine intensive kirschrote Farbe. Die rankenden Sorten ergeben, je nach Blütenfarbe, eine orangene bis hellrote Färbung. 
  Kapuzinerkresse-Blütenessig  
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            <title type="text">Knoblauchwein-Snack</title>
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                 (Katalog 2014, Seite 159) 
 So zart, flauschig, würzig knoblauchig duftend! Die Blüten wollten einfach, dass ich irgendwas Leckeres mit ihnen erfinde. ...nur was? Was einfaches auf jeden Fall. 
 Ich kann es nicht beweisen, aber ich glaube ja, dass wir bei neuen Rezepten immer inspiriert werden von dem, was wir schon kennen, und geneigt sind, Ähnliches zu kombinieren, so auch bei Aromen. Von daher war es ganz natürlich, Kohlrabi einzusetzen, denn der hat etwas Subtiles im Aroma, das ich auch beim Knoblauchwein schmecke. Vermutlich sind es bestimmte Senföle, die sowohl in Kohlrabi als auch im Knoblauchwein das Aroma bestimmen. Dadurch harmonieren die beiden auf Anhieb. 
  Knoblauchwein-Snack  
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                            <updated>2014-01-01T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Probieren geht über Studieren</title>
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                 (Katalog 2013, Seite 191) 
 Essbare Pflanzen, die einen angenehmen, aromatischen Duft verströmen, schmecken auch meist so. Bekanntermaßen sind Geschmäcker verschieden, also probieren Sie aus, was Ihnen gefällt. Warum denn nicht beim Anrühren des nächsten Pfannkuchenteig (alias Eierkuchen- oder Palatschinkenteig) ein paar Kräuter mit hinein träufeln? 
 Zum Beispiel Estragon oder Zitronenbasilikum. Oder mischen Sie selbstgemachtes Basilikumpesto (z.B. Pesto aus dem russischen Strauchbasilikum, Buschbasilikum &quot;Corfu&quot;, türkischem Strauchbasilikum) unter den Spätzleteig (500g Mehl, 400-500 ml Wasser, 1 TL Salz, evtl. 1 Prise Natron). Wobei Pesto nicht immer Basilikum enthalten muss. Füllen Sie Ihren Mixer mal mit Minze, Lauchscheibenschötchen, Kapuzinerkresse oder Bärlauch. Mandeln, Olivenöl und etwas Salz dazu und schon haben Sie Ihre eigene Pestokreation. Anstatt Toronjil Morado verfeinern ebenso andere Agastachen wie die Limetten Agastache, Anis Ysop oder Lemon Ysop einen schlichten Mürbeteig (3-2-1 Mehl-Butter-Zucker). Madeira Basilikum kann ebenso verwendet werden. Oder Sie streuen etwa Multimenthaminzenpulver in Ihren Kakao. Oder Bergpfefferpulver in den Tomatensaft oder Ayran (Joghurtgetränk). Oder ... oder ... oder ... 
   Be inspired!   
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