Unsere-Gaertnerei
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Süßes mit Kräutern

Mousse au chocolat
(Katalog 2017, Seite 209)
 
Mousse au chocolat

Eine Handvoll gehackte Minze in 200ml Sahne über Nacht kühl ziehen lassen. Durch ein Sieb abgießen und erwärmen, nicht kochen.

200g weiße Schokolade mit Crunch darin schmelzen, umrühren und abkühlen lassen.

Weitere 200ml Sahne steif schlagen, mit 3 Blatt Gelatine nach Anleitung verbinden und unter die Creme ziehen.

In Gläser füllen und einige Stunden kalt stellen.

Crème brûlée
(Katalog 2017, Seite 209)
 
Creme brulee

3 Eigelb mit 20g Zucker verrühren, nicht schlagen. 60ml Milch mit einer Handvoll gehackter Minze einige Minuten erwärmen. Durch ein Sieb abseihen und 1 TL Honig hinzugeben. Nun in die Eigelbmasse rühren, 185g Creme fraiche zugeben und in kleine Förmchen füllen.

Bei 90°C 30 min im Ofen stocken lassen. Nach Abkühlen mit braunem Zucker bestreuen und abbrennen.

Pikantes Apfelkompott
(Katalog 2017, Seite 71)
 
Pikantes Apfelkompott

Auch eine ungewöhnliche Art seinen Nachtisch zu gestalten ist ein scharfes Apfelkompott. Grade im Sommer ein aromatisch – scharfes und trotzdem leichtes Dessert.

  • 1 kg Äpfel
  • 200g (oder auch weniger) Zucker
  • 1-2 getrocknete Chilischoten
  • 2 TL Zimt
  • etwas Zitronensaft

Die Äpfel schälen und das Kerngehäuse entfernen. Die kleingeschnittenen Apfelstücke in einer Schüssel mit Wasser und Zitronensaft geben, so werden sie nicht braun. Dann zusammen mit dem Zucker und den Chilischoten in einen Topf geben und kochen bis die Äpfel anfangen zu zerfallen. Nun kann man das Kompott in eine Schale geben und abkühlen lassen.

Die Chilischoten kann man dann entweder herausfischen oder im Kompott lassen – dann aber bitte nicht mitkauen!!!

Feine Schokoladentorte mit Chili-Johannisbeergelee
(Katalog 2015, Seite 177)
 
Feine Schokoladentorte mit Chili-Johannisbeergelee
  • 150 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 2 Eier
  • 4 Eigelbe
  • 150 g Weizenmehl
  • 25 g Kakao
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 4 Eiweiß
  • 75 g Zucker
  • 6 EL Johannisbeergelee
  • 1 Msp. bis 1/2 TL Chilipulver
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 5 EL Sahne
Zubereitung

Butter und Zucker geschmeidig rühren. Vanillezucker unterrühren.Schokolade auflösen und dazugeben. Eier und Eigelbe nach und nach unterrühren. Mehl, Kakao und Backpulver mischen, sieben und löffelweise unterrühren. Eiweiß steif schlagen, Zucker nach und nach zugeben und vorsichtig unter den Teig heben. Eine etwa 28 cm große Springform einfetten, den Boden mit Backpapier auslegen, Teig einfüllen und glatt streichen. Bei 160°C ca. 40 Minuten backen, auf ein Gitter stürzen, Backpapier abziehen und abkühlen lassen. Johannisbeergelee mit Chilipulver verrühren. Tortenboden einmal durchschneiden, mit 3EL Gelee bestreichen, mit dem oberen Boden bedecken und Deckel und Ränder mit restlichem Gelee bestreichen. Schokolade und Sahne im Wasserbad erhitzen, geschmeidig rühren, Torte damit überziehen und mit etwas Chili bestäuben.

Eis mit Kräutern von Heiko Brömmer und Katrin Borgmann
(Katalog 2015, Seite 85)
 
Eis mit Kräutern

Das schöne warme Spätsommerwetter hier im Norden inspirierte uns im letzten Jahr zu einem ausgiebigen Eis-Experiment.

Die Idee

Ein möglichst simples Eis-Grundrezept mit Kräutern und Früchten verfeinern, um ca. 4-5 unterschiedliche Geschmacksvarianten zu erhalten.

Das Ergebnis

Für uns selbst überraschend … und so überzeugend, dass wir auf diesem Gebiet unbedingt weiter forschen möchten!

Unsere spontanen Kreationen
 
Die Reaktionen unserer Testesser

Eines vorab: erstaunlicherweise fand wirklich jede Sorte ihre Fans!

Den ersten Platz belegt eindeutig die Sorte “Andenbeere - Yerba Buena“, wobei das minzige Aroma von Yerba Buena noch etwas intensiver hätte sein dürfen.

Die Sorte “Roter Sauerampfer“, von der wir nicht viel erwarteten, überraschte mit einem sehr leckeren Aroma, welches von Tag zu Tag stärker in Richtung Banane ging.

Für Lakritzfans immer wieder ein Hit: die Sorte “Lakritztagetes“, verfeinert mit einem kleinen Schuss Lakritzlikör.

Chili-Liebhaber kommen bei der Sorte “Wasabi - Chili” ins Schwärmen – noch während die Geschmacksnerven versuchen die Wasabiblätter-Komponente einzuordnen, schleicht sich etwas verzögert die Schärfe des Chili heran. Wunderbar überraschend!

Meine persönliche Lieblingssorte (Katrin) “Rosmarin – Mango” wurde eher als irritierend empfunden, da zwei sehr unterschiedliche Geschmacksrichtungen gleichzeitig wahrgenommen werden wollen. Ich fand’s köstlich!

 
Das Grundrezept

500g Joghurt / 500g Sahne / 250g Zucker

Zubereitung

Sahne und Zucker in einem Topf so lange erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Abkühlen lassen, dabei ab und zu umrühren. Joghurt unterrühren.

Die gewünschten Kräuter und Früchte mit der Sahne-Joghurt-Zucker-Masse solange pürieren, bis diese eine schön cremige Konsistenz hat. In einer verschlossenen Schale für mindestens 5-7 Std. ins Gefrierfach stellen. Wer es besonders fein mag, sollte die Masse alle 60 Minuten einmal kräftig durchrühren.

Tipp

Die Menge der Kräuter geschmacklich ruhig etwas ‘überdosieren’ – durch das Einfrieren geht die Intensität etwas zurück – außer bei Chili, da wird’s eher mehr ...

Wir wünschen viel Vergnügen beim Ausprobieren und gelungene Experimente!

Anjas Salbeibonschen
(Katalog 2013, Seite 259)
 
Salbeibonschen

Wenn‘s im Hals mal zwickt, greift man gerne zu Salbeibonbons. Wären Sie auf die Idee gekommen, Ihren eigenen Herbst- und Wintervorrat herzustellen? Wie einfach das geht, hat Anja uns gezeigt.

  • 200 g Zucker
  • 1 Tl Honig
  • 20 sehr fein gehackte Salbeiblätter
  • etwas Puderzucker

Zucker im Topf schmelzen bis er flüssig ist. Aufpassen, dass er nicht zu braun wird, sonst wird es bitter. Den Honig und die fein gehackten Salbeiblätter hinzufügen und unterrühren. Die Zuckermasse als kleine Häufchen auf Backpapier setzen und erkalten lassen. Damit sie nicht aneinanderkleben, in etwas Puderzucker schwenken.

Anis-Ysop + Kapuzinerkresse in Schokolade
(Katalog 2015, Seite 247)
 
Anis-Ysop + Kapuzinerkresse in Schokolade

Zartbitter Kouvertüre schmelzen. Blüten eintunken und auf Backpapier trocknen lassen.

Mürbeteigplätzchen mit Toronjil Morado
(Katalog 2017, Seite 315)
 
  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Tl Backpulver
  • 1 Tü. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • eine Handvoll getrocknetes Toronjil Morado

Teig ausrollen, Formen ausstechen und bei etwa 200°C 6-8 Min. backen.

Sandplätzchen mit Australischem Zitronenblatt
(Katalog 2017, Seite 315)
 
  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 2 Tü. Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 250 g Mehl
  • 250 g Maisstärke
  • 1 Tü. Backpulver
  • ~10 Blatt sehr fein gehacktes Australisches Zitronenblatt

Aus dem Teig Kugeln formen und bei 250°C ca. 7 Min. hellgelb backen.

Tiramisu
(Katalog 2017, Seite 209)
 
Tiramisu

200g cremigen Ziegenfrischkäse mit 40g Puderzucker verrühren. 3 Blatt Gelatine nach Anleitung zugeben. 200ml Sahne steif schlagen und unterheben.

Für das Minzgelee 100ml Pfefferminzlikör, 40ml Läuterzucker, 1 EL Zitronensaft und eine Handvoll Minze im Mixer pürieren. Durch ein Sieb abseihen und im Topf erwärmen. 2 Blatt Gelatine darin auflösen, abkühlen lassen.

Die Masse beim Befüllen der Gläser nach jeder Schicht kurz im Gefrierfach anziehen lassen, damit nichts vermischt. Kühl stellen.

Schoko-Chili-Kuchen
(Katalog 2017, Seite 71)
 
Schoko-Chili-Kuchen
  • 2 Tassen Mehl
  • 1 Tasse Zucker
  • ½ Tasse Kakao
  • ½ Tl Backpulver
  • 2 getrocknete Chilischoten
  • 1 Prise Salz
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 EL Balsamico-Essig
  • 1 Tasse Speiseöl

Alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel mit einem Schneebesen vermengen. Das Wasser, Öl und den Essig hinzufügen und mit einem Handrührgerät unterrühren. Teig in eine Form füllen und je nach Dicke etwa 25 – 35 Min. bei 175°C backen.

Der Kuchen kann beliebig mit Haferflocken, Mandeln, Nüssen oder Ähnlichem verfeinert werden – dann eventuell etwas mehr Wasser beigeben. Zur Dekoration eignen sich z.B. Erdnussbutter, Bananen und vielleicht sogar Chili - bei letzterem aber bitte gaaaaanz vorsichtig dosieren!!! Wer Schärfe besonders exotisch mag, der kann einen Chili-Kaffee zum Kuchen reichen – dazu einfach eine halbe Chilischote mit in den Kaffeefilter geben (am besten so, dass die Schote genau unter dem Wasserstrahl liegt).

Kräuterkekse mit Stevia von Anja Bodmann
(Katalog 2015, Seite 315)
 
Kräuterkekse mit Stevia

Wer Zucker vermeiden möchte, muss auf Süße nicht verzichten.

Zum Grundrezept mische ich verschiedene frische Kräuter z.B. Schokominze, Lakritztagetes, Tagetes ‚Orange Gem‘, Piemontesischen Limonenthymian, Anis-Ysop, Lavendel ...
(je nach Geschmack 1-3 EL auf 100g Teig).

Zutaten Grundrezept
  • 220 g Butter
  • 10 – 15 g fein gemahlene
  • Steviablätter (Stevia ‚Stepa‘)
  • ¼ Tl Zimt
  • 2 Eier
  • 300 g Dinkelmehl
  • 1 Tl Backpulver
  • 60 g geriebene Mandeln
  • 1 Vanilleschote
Zubereitung

Butter mit Stevia, Zimt und Eiern vermengen. Restliche Zutaten sieben, vermischen und zur Butter mengen. Teig 2 Std. kalt stellen, dann Kekse formen und je nach Dicke des Teiges 15-20 Min. bei 160°C (Umluft) backen.

Evas Basilikumeis
(Katalog 2015, Seite 37)
 
Evas Basilikumeis

für 4 Personen

  • 2 – 3 EL Blätter Basilikum (z.B. Zitronen- oder Zimtbasilikum), getrocknet oder frisch kleingeschnitten
  • etwas Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 g Mascarpone
  • 150 g Buttermilch
  • Saft von 5 Limetten
Zubereitung

Basilikum, Zucker und Vanillezucker gut mischen. Saft der Limetten dazugeben und gut verrühren. Für ca. 2 Std. ins Gefrierfach stellen.

Yauthli-Gelee
(Katalog 2015, Seite 321)
 
Zutaten

2 Hände voll leicht angewelkte Yauhtliblätter, 6 Blatt Gelatine, in kaltem Wasser eingeweicht, Zucker und Zitronensaft nach Geschmack.

Zubereitung

Für das Yauhtli-Gelee Yautliblätter hacken, mit 0,5 Wasser aufkochen, 30 Minuten ziehen lassen und abpassieren, die ausgelaugten Blätter entsorgen. Das „Tee-Wasser“ mit Zucker und Zitrone rund abschmecken. Etwas davon erwärmen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Mit dem restlichen Tee verrühren, und 2 Stunden durchkühlen lassen. In beliebige Formen schneiden, ausstechen oder durch die Kartoffelpresse drücken und in einen Spritzbeutel füllen.

Blüten-Ananas-Spieße
(Katalog 2015, Seite 13)
 
Blüten-Ananas-Spieße

Ein einfacher aber leckerer Snack für Ihre Gäste. Schälen Sie eine frische Ananas, schneiden Sie sie in Spalten. Dann einen dekorativen, schlichten Teller mit Blüten von Toronjil Morado oder Lemonysop bestreuen. Nur die Blüten und Knospen, jedoch nicht die Kelche verwenden. Die Ananasstücke in dieses Bett von Blüten stellen, mit restlichen Blüten bestreuen und mit Partyspießen bespicken - köstlich!

Obstsalat mit Parmaveilchenblüten
(Katalog 2015, Seite 343)
 
Obstsalat mit Parmaveilchenblüten
Zutaten

2 geschälte Orangen, 1 Apfel mit Schale (Braeburn), 2 Bananen, ca. 200g kernlose Weintrauben, ca. 300g Honigmelone, 3 Kiwis, 1 ungespritzte Zitrone, Ahornsirup, Orangensaft nach Geschmack, eine handvoll Parmaveilchenblüten.

Zubereitung

Obst in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Mit Ahornsirup, Orangensaft und dem Saft und der geriebenen Schale einer Zitrone vermengen. Zum Schluß mit frischen Veilchenblüten bestreuen. Die Veilchenblüten toppen den an sich schon leckeren Salat, denn sie haben einen Eigengeschmack, der die Entfaltung der anderen Aromen nicht stört. Falls Reste bleiben, so halten sie sich am besten wenn sie vollständig mit Orangensaft bedeckt werden.

Grüner Zucker
(Katalog 2015, Seite 314)
 
Grüner Zucker

50-150g Stevia-Blätter, frisch oder getrocknet mit ½ Liter kochendem Wasser aufgießen, 10 Minuten köcheln lassen, weitere 30 Minuten ziehen lassen, dann durch einen Kaffefilter gießen. Die grüne Flüssigkeit, der grüne Zucker, hält sich einige Wochen im Kühlschrank. Bei Bedarf genügen meist einige Spritzer.

Ninas Tipp: Rosenzucker
(Katalog 2015, Seite 267)
 

Einfach ein paar Blütenblätter der Apothekerrose schichtweise in Zucker legen und ziehen lassen. Nach ein paar Tagen entfer-nen und den Zucker zum Beispiel in Tee genießen.

 
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