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Springkraut, indisch (Saatgut)

Impatiens glandulifera

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Liefergröße: ~ 30 Samen

Artikel-Nr.: IMP12X

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Springkraut, indisch (Saatgut)

Hummeln freuen sich über die großen Blüten

Gelangte um anno 1839 aus Ostindien nach England, und verwilderte dann. Die Pflanzen säen sich immer wieder aus, sobald sie einmal in Ihrem Garten angesiedelt sind - halten Sie sie also im Zaum, indem Sie rechtzeitig zu viele Pflanzen ausjäten. Wegen des hohen Zuckergehaltes im Nektar ist die Pflanze bei einer Vielzahl heimischer Insekten beliebt. Die Blüten verströmen ein eigenartiges Aroma nach Kokosnuss. Ähnlich wie die Gartenbalsamine (Impatiens balsamina) welche aus China und Japan kommt, aber noch vitaler.

Als Neophyt ist das Springkraut in Deutschalnd umstritten. Wenn Sie diese Pflanze im Garten anbauen, empfehlen wir Ihnen, die Pflanzen sich nicht aussamen zu lassen.

Aussaat

Aussaat ins Freiland jederzeit möglich. Keimung ist am besten nach ein paar Wochen kühler Witterung. Deshalb bevorzugt Aussaat im März/April direkt an Ort und Stelle.

 

Dieser Artikel befindet sich in folgenden Kategorien:
Botanisch / Impatiens
Pflanzen & Saatgut / Salbei-Süßholz / S-Einzelsorten
Heilkräuter / Andere Heilkräuter
Nach Verwendung / Bienen- und Hummelpflanzen
Nach Verwendung / Heilkräuter / Ayurvedische Heilkräuter
Neu 2015 / Shop-Extras 2015

  • Haltbarkeit: 1-jährig
  • Höhe/Platzbedarf: 60/40
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Synonyme / Suchworte

Drüsiges Springkraut, Balsamine

Bewertungen für "Springkraut, indisch (Saatgut)"

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(aus 18 Kundenbewertungen)
 
 
  • Von: J.Müller 2016-08-23 13:11:03

    Wunderschöne Pflanze

    Wenn ich die Beiträge hier lese, wird mir nicht klar, warum man diese Pflanze
    nicht im Garten kultivieren sollte.
    Wir haben immer 4-5 Pflanzen in Einzelstellung, also wunderbar kräftige Pflanzen in Einzelstellung. Man muss nur die Keimung verhindern,
    dann stellt diese Pflanze überhaupt kein Problem dar.

     
  • Von: Barbara Stockhaus 2016-04-21 14:18:12

    Invasiver Neophyt

    Sehr geehrtes Rühlemann Team,

    gerne kaufe ich auch in eurem online Shop.
    Aber die Tatsache, dass Samen des Drüsigen Springkrautes angeboten werden, lässt mich wachsam werden.
    Es darf nicht sein, dass ein invasiver Neophyt der schwarzen Liste, der eine sehr hohe Risikobewertung trägt, hier frei und unbedarft angeboten werden kann.
    Damit wird die Verbreitung noch mehr gefördert...mit dem Stichpunkt, es ist ja auch ... eine Bienenweide.
    Ist es nicht naturverpflichtend, heimische Arten zu schützen, nichtinvasive Neophyten stattdessen anzubieten!

    Ich bitte Sie,das Anliegen Vieler zu bedenken, das Vertrauen würde wieder wachsen können...sich ausbreiten und positives säen.

    Vielen Dank

     
  • Von: Sabine H. 2016-04-20 13:52:37

    nicht tragbar, invasiv

    Ich schliesse mich den kritischen Vorrednern an, und bitte um Herausnahme dieses Angebots, da es ein sehr invasiver Neuphyt ist, der zahlreiche andere wichtigere Pflanzen verdrängt.
    Hübsch ist auch ein Kleid, das hat nichts mit Nützlichkeit zu tun.

     
  • Von: Werner David 2016-04-20 12:40:45

    Völliger Irrsinn

    Der Naturschutz versucht verzweifelt diese Art in den Griff zu bekommen und Ihre Firma nimmt allen Ernstes einen derart invasiven Neophyten in das Sortiment auf. Das ist absolut unverantortlich. Aus Sicht der Insekten profitieren hier lediglich die Generalisten wie die Honigbiene, gleichzeitig werden aber andere Arten komplett verdrängt, die unersetzbar für die Pollenspezialisten unter den solitären Wildbienen sind. Eine Firma die so agiert, verliert absolut jede Glaubwürdigkeit.

     
  • Von: Gudrun Hofmannn 2015-12-22 01:26:35

    Bitte nicht

    Liebes Rühlemannteam,

    ich möchte Sie auch dringend bitten, dass drüsige Springkraut aus Ihrem Sortiment zu nehmen.

    Wer sich näher informieren will, kann es hier:

    http://www.neobiota.de/12639.html

    Eine Förderung von heimischen Blütenpflanzen hilft den zum Teil hochspezialisierten heimischen Insekten. Das tut das drüsige Springkraut nicht.

    Von daher, mein Apell an alle, kauft andere Blümchen :-)

     
  • Von: Thomas 2015-05-04 19:17:49

    Lebenswichtig

    Meiner Meinung nach entscheidet diese Pflanze bei so mancher (Wild)Biene über Leben und Tod des Volkes.
    Im Spätherbst blüht in Deutschland so gut wie nichts mehr .
    Schon gar nicht auf den Felder der Monokulturen.
    ich finde es gut das sich diese Pflanze so breit macht .

    In den Garten gepflanzt oder gesät wird man sie ganz leicht wieder los ..... einfach vor der Blüte rausziehen ..........

    Es ist toll von Rühlmanns so ein breites Pflanzensortiment an zu bieten ......Weiter so !

    und ....es gibt kein "Unkraut" auch diese Pflanze ist ein Segen

    Viele Grüße an alle Freunde der Natur

     
  • Von: Sabine 2015-01-29 00:22:40

    starke Pflanze mittlerweile überall

    Ich habe mich ebenfalls gewundert, dass man Indisches Springkraut hier anbietet. Meine erste Begebnung damit war auf unserem neuen Grundstück, es war dort von selbst gewachsen. Eine riesige Pflanze, deren Wurzeln ich nur mit viel Mühe ausgraben konnte, da dort eigentlich eine Blumenwiese wachsen sollte. Zudem war sie dabei, eifrig ihre Samen rauszufeuern. Dann sah ich sie quasi überall, wie manche hier schon geschildert haben, in großen Flächen: an Straßenrändern, Flußufern, Waldrändern, Lichtungen. Der Geruch kommt mir aber eher stinkend vor, so als wenn man es mit verpilzten Putzlappen zu tun hat. Diese Pflanze hat sich extrem in unserer Landschaft ausgebreitet. Wenn man nun, wie es hier jemand schreibt, diese Pflanzen essen würde - aber das tut eben so gut wie keiner. Sie gilt als Zierpflanze. Das Johanniskraut z.B. sehe ich schon kaum noch am Straßenrand, ich vermute daher, dass so ein starkes großflächig wachsendes Springkraut tatsächlich zartere Wildpflanzen verdrängt. Außerdem sehe ich immer mehr Hobbygärtner, die mehr wollen als nur Thuja oder Rhododendron neben ihren Rasen zu setzen, ich sehe daher das Springkraut nicht als Retter der essbaren und natürlichen Bienen-Gärten.

     
  • Von: Rudolf Mair 2014-11-03 13:12:10

    ökologisch nicht tragbar!

    Ich bin äußerst negativ überascht, dass Sie indisches Springkraut führen. Die ökologische Auswirkungen dieser Pflanze ist wirklich zerstörerisch und man versucht seit langem schon wieder, diese Pflanze los zu werden. Darum finde ist es nicht so toll, dass ein Betrieb wie Rühlemann, bei dem ich annahm, dass Nachhaltigkeit ein Thema sei, diese Pflanze anbietet.

    Ich würde deshalb unbedingt empfehlen, diese Pflanze aus dem Sortiment zu nehmen!!! Vergangene Fehler, die in Gärten gemacht wurden, sollte man nicht wiederholen!!!!!!!

     
  • Von: Anna Eckner 2013-09-13 13:59:20

    Indisches Springkraut

    Zur Diskussion um das Indische Springkraut darf ich aus Pirmasens (Pfalz) hinzufügen: vor kurzem erschien in unserer lokalen Zeitung ein Artikel, in dem sich Förster dezidiert gegen Exoten wie Indisches Springkraut und Goldrute äußerten mit der Besorgnis, dass immer mehr einheimische Pflanzen verdrängt würden. Selber habe ich auf unserem Wochenendgrundstück am Waldesrand seit 2012 einen "Befall" mit Indischem Springkraut, dem ich kaum noch Herr werde. Dabei habe ich es beileibe nicht gesät oder gepflanzt. In den angrenzenden Tälern und auf den Wiesen, auf denen früher tausenderlei Wildblumen wuchsen und blühten, findet man immer häufiger flächendeckend (!) Goldrute und Indisches Springkraut. Ich habe ähnliche Berichte von verwandten aus dem Allgäu gehört.
    Unter diesen Umständen fände ich es doch angebracht, dieses Saatgut aus dem Sortiment zu nehmen.

     
  • Von: Friedrich 2013-09-02 14:16:35

    Saatgut keimt nicht

    Wie schon in einer anderen Bewertung geschrieben ist bei mir das saatgut nicht aufgegangen. Es scheint also Probleme mit der Qualität des Saatguts zu geben.
    Das Saatgut anderer Pflanzen ist im Gegensatz dazu gut gewachsen, also lag es nicht an falschen Bedingungen.

     
  • Von: Tim 2013-06-25 16:14:12

    Klarstellung

    Liebe Freunde und Feinde dieser Pflanzen,

    wir wollen zuerst einmal festhalten, dass diese Pflanze durch die Einfuhr in Prachtgärten und Parks ihren Einzug gehalten hat.
    Es wird so oft geschrieben, dass die Pflanzen alles verdängen und die Insekten auf sich lenken würde.

    Ist denn jemand schon einmal mit offenen Augen im Spätsommer durch die Gegend gelaufen und hat mal geschaut, was noch bei uns blüht ? Richtig, fast nichts. Städte, Gemeinden und Privatleute mähen regelmäßig alles ab, was nach Wildpflanze aussieht. Mitunter kommt auch gleich Roundup zum Einsatz, damit man nicht weiter mähen muss.

    Solange wir hier lieber grün angestrichenen Beton bevorzugen, anstelle einmal freie Flächen zu schaffen, die mit einheimischen Wildkräutern in Ruhe gelassen werden, kann es nur ein eindeutiges PRO zum Springkraut geben. Das Kraut trotzt dem Menschen und hilft den Insekten in den Winter!

    Ich möchte auch noch einmal genauestens daran appelieren, zu schauen, was blüht und von Insekten auch wirklich beflogen wird. Nicht alles, was blüht, hat auch Nektar und Pollen. Kreationen aus den Gärtnereien sind mitunter steril wie Stein.

     
  • Von: Josh 2013-04-05 22:04:00

    Neophyt

    Entgegen der Meinungen der Meisten hier finde ich es gut das das Springkraut hier angeboten wir. Ich habe es in keinen Baumarkt, Blumenladen etc. gefunden. Bei uns wächst es auch nicht im wald oder sonst wo. Ich habe es auf einem Seminar als Neophyt kennen gelernt und wollte eigentlich samen mitnehmen um sie bei meinen hühnern anzupflanzen ( da dort nichts mehr neu wächst). Aufgrund das sie sich so schnell verbreitet steht auch in der beschreibung: " Wenn Sie diese Pflanze im Garten anbauen, empfehlen wir Ihnen, die Pflanzen sich nicht aussamen zu lassen". Dasbeste an dem springkraut ist es is KOMPLETT essbar. Frei nach dem motto: " esst was essbar ist " haben wir dort marmelade aus den blühten gemacht ( ohne zucker da es extrem süß ist) und die samen sind Total gut in Pfeffermühlen und über all sonst als gewürz. Wen man die blühten entfernt und die samen nicht ausbreiten lässt ( wie es in der beschreibung steht) find ich diese Pflanze total toll vorallem der gerück ist genial.

     
  • Von: Nico Jandrasits 2012-08-15 22:22:13

    Neophyten-Vernichtung

    Was jeder tun sollte um unsere heimischen Ökosysteme zu schützen (aus oben erwähnten Gründen) wenn das drüsige Springkraut in der Natur gesichtet wird:

    Nicht einfach ausreißen, sondern zuerst die Schleuderkapseln bzw. Früchte mit den Samen in der geschlossenen Hand aufschnalzen lassen und diese entsorgen- z.B. ins Feuer oder den Restmüll, nicht auf den Komposthaufen! Dann erst die ganze Pflanze samt Wurzel ausreißen und vernichten. Wichtig ist, gleich den ganzen Bestand auf einer Stelle zu entsorgen, es handelt sich um einen Neophyt mit sehr rasanter Vermehrung und großer Gefahr für die heimische Flora. Vor allem das blühende Springkraut ist wegen des Abzugs der Bestäuber von anderen Pflanzen sehr problematisch. Einen kleinen Beitrag für unsere Artenvielfalt kann man auch durch einfaches abreißen der Blüten leisten.

     
  • Von: Simone Hohmann 2012-07-13 16:24:02

    Springkraut - eine andere Sicht

    Bei mir ist die Saat nicht aufgegangen. Nicht ein einziges Pflänzchen zeigte sich. Schade.
    Noch ein Wort zu den Neophyten. Wir haben praktisch alle kaum noch einen Garten der rein heimischen Pflanzen. Überall auf der Welt verbreiten sich die Pflanzen dieser Welt.Dafür sorgt nicht zuletzt der Mensch. So kam auch das überall bekannte Franzosenkraut zu uns, die Nachtkerze, aus deren Samen ein sehr besonderes Öl gewonnen werden kann, die Kanadische Goldrute, ein hervorragend entwässerndes Kraut. Wer hätte gedacht, dass die Kartoffelrose aus Japan kommt.Ich könnte die Liste noch lange weiterführen.
    Die Pflanzen wandern weil die Menschen wandern.Und: Natur ist Veränderung. Laufend.
    Ich habe mir das schöne indische Springkraut von einer Freundin besorgt. Bei mir ist es willkommen. Ich erfreue mich an der Blütenpracht- im nächsten Jahr.

     
  • Von: Jens Joppe 2010-08-10 01:04:16

    Warum nicht \'Impatiens noli-tangere\'?

    Im Grunde kann ich mich den anderen Kommentaren nur anschliessen. (wundere mich gerade, warum dort die beste Bewertung gegeben wurde, naja...)
    Als Alternative schlage ich vor, 'Impatiens noli-tangere', das 'Große Springkraut' ins Programm aufzunehmen. Es ist eine in Europa heimische Art!
    gruß Jens

     
  • Von: Linus List 2010-08-10 00:45:01

    Bitte aus dem Angebot nehmen!!!

    Ich verstehe nicht, warum Sie die Pflanze nach wie vor anbieten. Mittlerweile müsste sich doch herumgesprochen haben, dass es sich um einen Neophyten (=gebietsfremde, vom Menschen eingebrachte Art) handelt, welcher sich rasch ausbreitet und einigen heimischen Pflanzen ziemlich zu schaffen macht. Durch den intensiven Geruch und Nektarreichtum, das rasche Wachstum, die erstaunliche Samen-Schleuder-Technik sowie die Möglichkeit, sich über den Wasserweg zu verbreiten hat diese Pflanze bei uns gegenüber den meisten anderen Pflanzen mehrere Vorteile.
    Ich finde es gut, dass Sie so viele exotische Pflanzen in Ihrem Programm haben. Jedoch hat das indische Springkraut, seit Jahren in allen Bau- und Supermärkten zu haben, meiner Meinung nach den Exotenstatus längst eingebüsst. Warum wollen Sie die Pflanze noch verkaufen? Falls jemand wirklich noch Interesse daran haben sollte, sie sich auf dem Balkon zu halten, geht er/sie einfach in den Wald und gräbt sich eine aus. Sie wächst mittlerweile wirklich überall!!!
    Bitte informieren Sie sich doch ein wenig über diese Problematik. Wenn es unter Pflanzen zu natürlicher Konkurrenz und Standortverdrängung kommt, ist das so, wie es eben in der Natur funktioniert. Der Mensch hat hier aber dem Springkraut einen entscheidenden Vorteil verschaffen.
    Darum: Bitte kein Saatgut mehr verkaufen und darauf verzichten, indisches Springkraut anzupflanzen!!!

     
  • Von: Klewer 2010-05-30 17:31:37

    Problematisch

    Ich habe auch ein Problem mit dieser Pflanze. Sie ist zwar hübsch anzusehen, aber sie verbreitet sich rasend schnell von Jahr zu Jahr. Bei mir im Garten war sie leider von Anfang an. Erst nur zwei drei Pflanzen. Im nächsten Jahr hatte ich bereits einige Hundert. Obwohl die Hummeln sie lieben, also lieber die Finger davon! Es gibt auch noch andere Pflanzen für Hummeln...
    Der Geruch ist leider auch penetrant und unangenehm seifig. Bäh!

     
  • Von: Manfred Schrader 2010-04-04 12:06:01

    Gefahr für die standortgerechte Vegetation!

    Das indische Springkraut verdrängt aufgrund seiner extrem hohen Samenproduktion und seiner geringen Anforderungen an den Standort bereits heute vielerorts in großem Umfang einheimische Pflanzen. Sehen Sie sich einfach mal mit offenen Augen unsere Feuchtwiesen und Bachläufe an! Die ufersichernden einheimischen Pflanzen werden ebenso verdrängt wie der Lebensraum vieler Tiere.

    Dieses Unkraut auch noch zu verkaufen und damit die Verbreitung zu unterstützen halte ich persönlich für mehr als bedenklich!!!

     
 
 
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Frage & Antwort für "Springkraut, indisch (Saatgut)"

 
  • Von: E.Carl 18.10.2016 13:03

    Mitzuhelfen, diese Pflanze weiterzuverbreiten ist bei allem Respekt und Verständnis kurzsichtig bis ignorant und verantwortungslos und egoistisch. Es dient nicht dem Erhalt unserer Landschaften und unseres Artenreichtums. Wer immer diese Pflanze positiv nutzen möchte soll sie in ihren reichlichen Verbreitungsgebieten "besuchen" und alles nur keine Samen davon mitnehmen und weitertragen. Diese "wunderbare Bienenweide", diese "Freude für Hummeln, Vögel und Hühner" ist darauf ausgerichtet nichts anderes als Bienenweide etc. übrigzulassen als sich selbst - soviel zum Thema "Platz für alle da" - Ich sehe es Jahr für Jahr in unserer Natur hier im Allgäu. Sie breitet sich unaufhaltsam aus. Zeitungsartikel, die auf das eindämmen, entfernen etc. ausgerichtet sind bringen nicht viel. Es fehlen Menschen und Gelder um über Jahre immer wieder regelmäßig ans Werk zu gehen. Wollen wir Bienenfreunde, wir Tier- und Naturfreunde das alles? Interessiert uns nur das nächste Glas Honig, nur das schnelle Geld oder sind wir in der Lage weiterzudenken? Ich bin fassungslos, dass diese Pflanze / Samen noch verkauft werden (und verkauft werden dürfen). Ein Grund nicht mehr bei Ihnen zu bestellen. Ich hatte Ihnen mehr Verantwortungsbewusstsein

    Antwort von: Martina Warnke 18.10.2016 13:41

    Hallo Frau Carl, nachdem wir uns bei der hiesigen Naturschutzbehörde erkundigt haben, und auch unseren sonstigen Kenntnisstand aufgefrischt haben, kann ich Ihnen versichern, das nach derzeitiger Datenlage keine Gefährdung vom indischen Springkraut ausgeht. Wir werden es daher auch weiterhin im Shop anbieten. Ich bitte um Ihr Verständnis.

     
  • Von: Ulrike Pophanken 04.05.2016 10:55

    Ich schließe mich allen warnenden Stimmen hier an und reagiere auf das ignorante Verweisen auf die Erkundigungen bei der Naturschutzbehörde mit direktem LÖSCHEN meines Warenkorbes. Es gibt keinerlei Gründe für den Erhalt dieser Pflanze in Ihrem Sortiment, Herr Rühlemann.

     
  • Von: K.Novak 20.04.2016 11:05

    Sehr geehrtes Team von Rühlemann's, beim Durchstöbern Ihres Angebots ist mir aufgefallen, dass Sie weiterhin die Samen des Drüsigen Springkrauts im Angebot haben, ungeachtet der Bedenken, die bereits etliche Ihrer Kunden hier vorgetragen haben. Sie bitten Ihre Kundschaft um einen "verantwortungsvollen Umgang" mit dieser Pflanze, aber es sollte Ihnen klar sein, dass dies ein Ding der Unmöglichkeit ist. Impatiens glandulifera ist ein invasiver Neophyt, der bereits in Europa unkontrollierbar etliche Landstriche dominiert und zur Verdrängung zahlreicher heimischer Arten beiträgt. Bitte nehmen Sie stattdessen selbst Verantwortung wahr, indem Sie die Pfalnzen aus Ihrem Sortiment nehmen. Solange sehe ich von einem Kauf bei Ihnen ab. Mit freundlichen Grüßen, Katja Novak

    Antwort von: Christian Müller 21.04.2016 08:19

    Hallo Frau Novak, nachdem wir uns bei der hiesigen Naturschutzbehörde erkundigt haben, und auch unseren sonstigen Kenntnisstand aufgefrischt haben, kann ich Ihnen versichern, das nach derzeitiger Datenlage keine Gefährdung vom indischen Springkraut ausgeht. Wir werden es daher auch weiterhin im Shop anbieten. Ich bitte um Ihr Verständnis.

     
  • Von: Konrad Bucher 27.11.2014 10:31

    mich würde an dieser Stelle viel mehr als die Neophytendiskussion die Heilwirkung dieser Pflanze interessieren, denn darüber steht nichts im Artikel. besten Gruß K.Bucher

    Antwort von: Christian Müller 28.11.2014 12:17

    Hallo,


    wir verkaufen das Indische Springkraut aufgrund des Duftes. Teile dieser Pflanze sind in frischem Zustand leicht giftig. In der Volksmedizin hat diese Pflanze keinen besonderen Stellenwert. Es soll eine Verwendung als Brechmittel oder anders dosiert als harntreibender Tee möglich sein, für genauere Informationen sollten Sie einen Arzt oder Homöopathen konsultieren.

     
  • Von: Irmgard Fischer 07.08.2014 21:06

    Ich habe keine Frage- aber möchte eine Lanze FÜR das Springkraut brechen. Es ist eine tolle Pflanze und Blüte, die immer voller Hummeln ist. Vögel fressen die Samen mit Begeiterung, meine Hühner auch. Es braucht nur eine längere Trockenheit, die sorgt dann dafür, dass die Ausbreitung stoppt. Diese Pflanze schadet nicht und ist nicht unwertiger als andere Pflanzen, denen sie angeblich das Leben schwer macht. Es ist Platz für alle da. Irmgard Fischer

    Antwort von: Martina Warnke 05.09.2014 09:42

    ein sehr schönes Statement

     
  • Von: Jen 15.04.2014 19:30

    Puh, ich finde den Verkauf dieser Samen auch äußerst grenzwertig. Andererseits müsste man dann auch beispielsweise jeden Sommerflieder-Verkauf verbieten. Vielleicht könnt ihr ja die Kunden einfach noch detaillierter (= besser hervorgehobener Hinweis zB) darauf aufmerksam machen, dass die invasiven Neophyten gefährlich für unsere einheimische Natur sein können, wenn man nicht darauf achten, dass sie sich nicht vermehren. Vielleicht ist das in der Summe dann besser als ganz auf den Verkauf zu verzichten?! Servus, Jen

    Antwort von: Christian Müller 28.10.2014 08:13

    Hallo,


    vielen Dank für diese Anregung.

     
  • Von: Christine Jenner 12.02.2014 20:54

    Sehr geehrter Herr Rühlemann, ich bin entsetzt, dass Sie, nachdem Sie inzwischen aufmerksam gemacht wurden, die Pflanze nicht aus dem Sortiment genommen haben. Haben Sie schon mal befallene Wälder gesehen? Sehr hübsch, wenn alles in Rosa getaucht ist, soweit das Auge reicht. Ich versichere Ihnen dass da nichts Anderes mehr wächst und dass die Artenvielfalt nicht nur der Pflanzen, sondern auch sämtlicher Insekten und anderer Lebewesen darunter leidet. Das können Sie unmöglich wollen. Viele Grüße, Christine Jenner

    Antwort von: Daniel Rühlemann 12.03.2014 23:18

    Hallo Frau Jenner, 
    auch hier verweise ich an meine vorige Antwort an Herrn Gödecke.

     
  • Von: Denis Gödecke 12.02.2014 09:18

    Sehr geehrter Herr Rühlemann, ich mag Ihren Shop sehr, aber bei diese aggressiv invasiven Pflanzen hört der Spaß auf. Formulierungen wie "verantwortungsvoller Umgang" Ihrer Kollegin sind irrelevant, weil eine Ausbreitung vom Springkraut nicht kontrollierbar - nicht mal im eigenen Garten ohne Pflanzenschutzmittel. Sie haben lange genug Kenntnis von diesem Sachverhalt und trotzdem noch diese Pflanze im Angebot. Gemäß § 54 (4)Bundesartenschutzgesetz (BNatSchG) kann das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit das Inverkehrbringen hochinvasiver Arten verbieten. Die rechtliche Umsetzung ist allerdings noch nicht erfolgt. Die Frage ist aber, ob Sie als veranwortungsvoller Mensch ein gesetzliches Verbot benötigen, um der Ernsthaftigkeit des Sachverhaltes zu folgen. Ich fordere Sie auf, das Inverkehrbringen hochinvasiver zu unterlassen und diese Pflanzen unverzüglich aus dem Angebot zu entfernen. Solange dies nicht geschieht, ist der Shop für mich tabu. Mit freundlichen Grüssen Denis Gödecke

    Antwort von: Daniel Rühlemann 12.03.2014 23:17

    Hallo Herr Gödecke, 
    nachdem wir uns bei der hiesigen Naturschutzbehörde erkundigt haben, und auch unseren sonstigen Kenntnisstand aufgefrischt haben, kann ich Ihnen versichern, das nach derzeitiger Datenlage keine Gefährdung vom indischen Springkraut ausgeht. Wir werden es daher auch weiterhin im Shop anbieten. Ich bitte um Ihr Verständnis.

     
  • Von: 04.09.2012 13:48

    Eine Schweinerei, dass diese Pflanze verkauft wird! In der Schweiz steht diese Plage völlig zurecht auf der schwarzen Liste. http://www.cps-skew.ch/deutsch/invasine_gebietsfremde_pflanzen/schwarze_liste_und_watch_liste.html

    Antwort von: Inga Bendig 05.09.2012 14:46

    Hallo!

    Im Sortiment von Rühlemanns befinden sich einige Pflanzen, die in anderen Zusammnhängen `Unkraut´, `Neophyt´, `Giftpflanze´etc. genannt werden. Um so wichtiger ist ein verantwortungsvoller Umgang mit diesen in vielerlei Hinsicht wertvollen Pflanzen!

    Grüne Grüße!

     
  • Von: Nico Jandrasits 17.07.2012 09:14

    ...wie auch der Götterbaum ist auch das Drüsige Springkraut ein Neophyt und aufgrund seiner aggressiven Verbreitung eine Gefahr für unsere heimischen Ökosysteme. Hier im Nationalpark Donauauen gibt es Vernichtungsversuche- ein Kampf gegen Windmühlen. "es sät sich im Garten von selbst aus" ist ziemlich harmlos ausgedrückt. hat man es einem, bekommt man es nicht mehr weg. im wald stiehlt es kleineren pflanzen das licht und zum thema bestäubung das sie so positiv angesprochen haben, kann ich als ökologe auch nichts gutes berichten. die bienen und hummeln bevorzugen in seiner anwesenheit nur das springkraut und verschmäen alle anderen blütenpflanzen (bzw. potentiellen nektar-quellen), damit wird nocheinmal die vermehrung unserer heimischen flora verhindert.

    Antwort von: Daniel Rühlemann 20.07.2012 13:39

    Vielen Dank für Ihren Kommentar!

     
 

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