Asiatische Moringa (Saatgut)
Moringa oleifera
Liefergröße: ~ 10 Korn
Bestell-Nr.: MOR30X
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Beschreibung "Asiatische Moringa (Saatgut)"
[Meerrettichbaum, Malunggay, Murunga] Kaum eine Pflanze hat in den letzten Jahren soviel Popularität gewonnen, wie dieser überaus nahrhafte und heilkräftige Baum. Moringa oleifera kommt ursprünglich vom Fuße des Himalaja. Inzwischen wird Moringa oleifera - die bekannteste Moringaart - aber überall in tropischen und subtropischen Regionen der Erde angebaut. Und das, was wir lesen können über den Moringaanbau in Afrika bezieht sich zumeist auf diese asiatische Art. Schon die indischen Veden erwähnen vor über 5.000 Jahren lobend diesen Baum. Im Ayurveda heißt es, er könne über 300 Krankheiten heilen.
INHALTSTOFFE
Die Pflanze strotzt nur so von Vitalstoffen. Und es kann wirklich so gut wie alles an diesem Baum verwendet werden. In den USA als Superfood bekannt, gilt Moringa dort schon länger als ausgezeichnetes Nahrungsergänzungsmittel. Für Gesunde ist Moringa einfach ein Energiebooster. Auch Sportler haben Moringa bereits zur Leistungssteigerung für sich entdeckt. Alles in allem ist es wohl diese einzigartige Komposition der Natur, die aus Moringa ein so wertvolles, kraftvolles Nahrungs- und Heilmittel macht. Die Summe ist - wie so oft in der Natur - mehr als die einzelnen Teile, sprich Inhaltsstoffe. Es enthält alle wichtigen Vitamine in teilweise sehr hoher Konzentration, verfügt über viele Mineralstoffe und Spurenelemente, hat ein ausgeglichenes Aminosäurespektrum, enthält viele natürliche ungesättigte Fettsäuren, Omega-Fettsäuren, Flavonoide, und enthält ausgleichend wirkende Phytoöstrogene. Daneben ist es auch bekannt für seinen Gehalt an zahlreichen Antioxidantien. Eine der bemerkenswertesten Substanzen des Moringabaums, vielleicht das wirkliche Wunder, ist aber das
ZEATIN
Zeatin ist ein Phytohormon, das erst vor kurzem entdeckt wurde. Man rätselte nämlich lange, warum die vielen wertvollen Inhaltsstoffe auch noch in dermaßen hoher Bioverfügbarkeit dem menschlichen Körper zur Verfügung stehen. Dann fand man den Botenstoff Zeatin, heute als einer der bedeutendsten Antiaging-Stoffe angesehen, denn er sorgt dafür, dass viele Vitalstoffe erst richtig vom Körper aufgenommen werden können. Keine andere Aufbaunahrung führt so schnell zur Zunahme an Kraft und Gewicht bei Unterernährten, wie Moringa. Es enthält 1000mal soviel Zeatin wie andere Pflanzen.
Neuerdings wird Zeatin auch in der Kosmetikindustrie als Mittel gegen Falten eingesetzt. Zeatin ist nämlich auch ein Antioxidans. Zeatin verbessert die Zellregeneration, die Nährstoffversorgung und den Stoffwechsel. Es ist ein natürliches Zellschutzmittel, wirkt vorbeugend gegen viele Krankheiten, die im Gefolge von oxidativem Stress auftreten. Sehr effektiv wirkt es gegen die Hautalterung. Hormonell ausgleichend wirkt Zeatin bei Frauen in den Wechseljahren.
Moringazubereitungen können im Garten auch als Pflanzenanregungsmittel eingesetzt werden. Die enthaltenen Phytohormone und das Zeatin führen zu messbaren Ertragssteigerungen und zu mehr Pflanzengesundheit.
VERWENDUNG IN DER KÜCHE
In erster Linie sind es die zarten, filigranen Blätter, die genutzt werden. Sie werden roh oder sehr kurz gekocht oder gedünstet gegessen. Man kann Sie leicht von den Zweigen abstreifen. Die Anwendungsgebiete in der Küche sind vielseitig. Im Internet findet man inzwischen eine große Anzahl an Rezepten. In der westlichen Welt wird meist das getrocknete Blattpulver verwendet. Es kann auch als Soßen- und Suppenbinder verwendet werden. Aber wenn Sie echte, lebende Moringas bei sich im Wintergarten haben, sind natürlich für die meisten Rezepte die frischen Blätter erst Wahl. Moringa oleifera gilt als eine der nahrhaftesten Pflanzen überhaupt. Der Name Meerrettichbaum kommt daher, dass die jungen Keimsprossenwurzeln das typische Meerretticharoma haben und auch wie Meerrettich genutzt werden. Die Blätter der ausgewachsenen Pflanzen dagegen schmecken leicht nussig, ein bisschen wie Erdnuss. Die cremeweißen, intensiv nach Honig duftenden Blüten haben einen herzhaften pilzartigen Geschmack und passen gut an Salate.
HEILPFLANZE
Die Anwendung als heilende Pflanze sind sehr vielfältig. Hier nur eine kleine Auswahl. Es gilt als wirksam gegen Bluthochdruck, fördert guten Schlaf, und wirkt gegen milde Formen von Diabetes und bei Schuppenflechte. Im Ayurveda wird die entzündungshemmende Wirkung geschätzt. Es wirkt immunstärkend, antibiotisch und tumorhemmend durch die enthaltenen Polyphenole. Moringa soll sogar helfen gegen Übergewicht. Das enthaltene Beta-Sitosterol hilft jedenfalls Cholesterinwerte niedrig zu halten. Der Tee aus den Blüten wirkt gegen Husten und Erkältungen.
In vielen armen Ländern der Welt, wo das Trinkwasser verunreinigt ist, hat man großen Erfolg bei der Desinfizierung von Trinkwasser mit gemahlenen Moringasamen. Es reichen bereits 200mg Moringasamenpulver um 1 Liter Wasser wieder trinkbar zu machen!
KULTUR / ANBAU
Moringa ist einer der am schnellsten wachsenden Bäume der Welt und verträgt auch mehrmaligen Rückschnitt im Jahr. Er kann bis zu 4 Meter im Jahr wachsen. Moringa wird auch feldweise angebaut, mit Abständen von nur 15-20 cm. Dadurch ist eine 7 bis 9malige Ernte pro Jahr in tropischen Ländern möglich! Dafür wird immer wieder der Neuaustrieb auf ca. 1 Meter zurückgeschnitten. Es heißt, diese enge Anpflanzung bringe den größten Ertrag. Asiatische Moringas können schon nach einem Jahr anfangen zu blühen. In der Praxis wird das in Deutschland eher nicht der Fall sein.
Für den Hausgebrauch lässt sich Moringa aber auch gut als Kübelpflanze halten. Im Winter kann man sie auch kühl stellen, wobei sie dann das Laub verlieren. Wichtig ist, die Pflanzen nie zu nass zu halten. Denn Moringa kommt ursprünglich aus eher trockenen Gegenden. Die Wurzeln sollte man beim Umpflanzen nicht stören. Moringa braucht wenig Stickstoff, denn er kann wie auch Leguminosen, den Luftstickstoff in Protein verwandeln.
Zwei empfehlenswerte Bücher über Moringa in Deutsch:
„Der Wunderbaum Moringa“ - Erwin H. Bruhns, Hans-Peter Zgraggen.
„Moringa oleifera“ - Claus Barta
- Haltbarkeit: ausdauernd
- Höhe/Platzbedarf: 1200/50
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Synonyme / Suchworte "Asiatische Moringa (Saatgut)"
Meerrettichbaum, Malunggay, Murunga
Frage & Antwort für "Asiatische Moringa (Saatgut)"
Ich habe mittlerweile mehrere Pflanzen, die 50-60 cm hoch sind, aber seit ein paar Tagen werden die unteren Blätter gelblich und vertrocknen. Gibts es dafür einen Grund?
Antwort von: Daniel Rühlemann 14.05.2012 18:33Der Grund kann verschiedentlich sein:
1) Vielleicht zu feucht? (Pflanzen mögen eher trocken gegossen werden)
2) zu wenig Licht (mag volle Sonne)
3) zu kalt (mag Temperaturen AB 20°C plus)
4) zu wenig Dünger (nicht in magere Erde pflanzen, regelmäßig nachdüngen)
Wenn diese Pflanze auch Meerrettichbaum genannt wird, bedeutet das dann auch, dass sie wie Meerrettich schmeckt? ( Ich kann Meerrettich nicht ausstehen, Wasabi geht grade noch!!!!!!)
Antwort von: Daniel Rühlemann 10.03.2012 11:51Was nach Meerrettich schmeckt sind wirklich NUR die Wurzeln der Sämlnge, sonst nichts!





Bewertungen für "Asiatische Moringa (Saatgut)"
0 von 9 gekeimt
Habe die Anleitung haargenau befolgt. Kein einziger Samen ist aufgegangen. Hab sie nie vernachlässigt. Schade, habe mich sehr auf die Pflanze gefreute gehabt, sie war mir so symphatisch. Ist jetzt schon bestimmt um die 6 Woche her das ich sie in die Erde gegeben habe.
Sehr schlecht gekeimt
von etwa 10 bis 12 Samen ist bloß einer gekeimt . Diese Pflanze wuchs etwa
10 cm. Jedoch seit etwa einen Monat dümpelt sie so vor sich hin und ist über-
haupt nicht mehr gewachsen. Meine Erwartungen, daß sie durchkommt, sind eher
gering.
Schlecht gekeimt
Hallo Rühlmann Team
habe es so gemacht wie auf der Verpackung stand.1 Nacht in Wasser und dann gut mit erde Bedecken und ebi 20C keimen lassen.Bei mir sind jetz 3 Wochen vergangen und von 10 sind nur 2 aus der Erde hervor gekommen.Das denke ich sollte nicht so sein.Also 50% erwarte ich schon sollten keimen.
mfg sven
gut gekeimt, wächst schnell
Habe die Samen, nachdem ich sie über Nacht im Wasser eingeweiht habe, ende Januar gepflanzt. Von 10 Samen sind 7 aufgegangen und jetzt, einen Monat später, sind alle mind. 20 cm. gross
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